Preisstand:
Ein Flachdach hat einen Vorteil: Die Module lassen sich so aufstellen, wie es für Ertrag und Platz am besten passt. Sie stehen auf Gestellen, die entweder mit Gewichten (Ballast) beschwert oder mit der Dachkonstruktion verbunden werden. Als Richtwert setzen wir für 10 kWp dieselbe Spanne an wie beim geneigten Dach: ca. 12.000 bis 16.000 € inklusive Montage, bei 0 % Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Ob Gestelle, Ballast oder eine statische Prüfung den Preis erhöhen, zeigt erst das Angebot.
Zwei Aufstellungen sind üblich. Nach Süden mit etwa 10 Grad Neigung liefert eine Anlage rechnerisch rund 90 Prozent dessen, was ein ideal geneigtes Süddach bringt; die Reihen brauchen aber Abstand, damit sie sich nicht gegenseitig verschatten. In Ost-West-Aufstellung stehen die Module Rücken an Rücken und dicht an dicht – so passt mehr Leistung aufs Dach, und der Strom verteilt sich über Vormittag und Nachmittag. Ganz flach liegende Module kommen auf etwa 83 Prozent des Süddach-Ertrags.
Entscheidend ist, was das Dach tragen kann. Ballast muss so schwer sein, dass Wind die Gestelle nicht verschiebt, und dieses Gewicht liegt zusätzlich auf der Decke. Ein Fachbetrieb prüft deshalb Tragfähigkeit, Abdichtung und Windlast, bei Bedarf zusammen mit einem Statiker. Wo die Gestelle verankert werden, muss jede Durchdringung der Abdichtung fachgerecht verschlossen sein.
Flachdächer altern anders als Steildächer: Die Abdichtung ist das empfindliche Teil. Steht in den nächsten Jahren ohnehin eine Sanierung an, ist es sinnvoll, sie vor der Montage zu erledigen – sonst müssten die Module dafür später wieder herunter. Fragen Sie im Angebot nach, wie die Abdichtung unter den Gestellen geschützt wird, etwa mit Schutzmatten.
Auch Garage, Carport oder Anbau mit flachem Dach kommen infrage, wenn die Leitungen zum Wechselrichter und zum Zählerschrank gut zu verlegen sind. Für alles Weitere gelten dieselben Regeln wie auf dem Steildach: 0 % Mehrwertsteuer bis 30 kWp, Anmeldung beim Netzbetreiber, Eintrag ins Marktstammdatenregister innerhalb eines Monats nach der Inbetriebnahme und 7,70 Cent Einspeisevergütung je kWh bei Anlagen bis 10 kWp, die bis Ende 2026 in Betrieb gehen (Stand: Oktober 2026).

Bundesweiter Ausgangswert inklusive Montage, 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Jede Ortsseite rechnet ihn auf Bundesland und Bebauung um.
| Anlagentyp | Ausgangswert |
|---|---|
| PV-Anlage fürs Einfamilienhaus | 12.000–16.000 € |
| PV-Anlage mit Stromspeicher | 16.000–22.000 € |
| Photovoltaik auf dem Flachdach | 12.000–16.000 € |
| Photovoltaik mit Wärmepumpe | 12.000–21.000 € |

Rechnerischer Monatsertrag einer 10-kWp-Anlage bei Südausrichtung, Median aller Orte. Wie sich dieser Anlagentyp davon unterscheidet, steht im Hinweis darunter.
Rechnen Sie selbst: Ihr Dach in Ihrer Region
Grobe Schätzung, kein Angebot. Annahmen bei Südausrichtung: Ohne Speicher werden höchstens 30 % des Solarstroms selbst genutzt und höchstens 30 % des Verbrauchs gedeckt, mit Speicher höchstens 55 % und 65 %. Strompreis rund 37 Cent je kWh (BDEW, Durchschnitt 2026), Einspeisevergütung 7,70 Cent je kWh (bis 10 kWp, Stand: Oktober 2026). Nicht berücksichtigt: laufende Kosten, Speicherverluste, der niedrigere Satz über 10 kWp und die 60-Prozent-Grenze.
Angebote für diese Größe anfragenAuf dem Flachdach mit etwa 10° Neigung nach Süden liefert eine Anlage rechnerisch rund 90 Prozent dieser Werte, flach liegend etwa 83 Prozent (PVGIS).
So rechnen wir: Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020), Monat für Monat mal einem Faktor für ca. 30–35° Neigung nach Süden und mal 0,87 für Systemverluste, leicht nach Breitengrad angepasst und mit PVGIS abgeglichen. Ost-West-Dächer liefern rund 80 %, Schatten mindert den Wert – ein rechnerischer Richtwert, keine Ertragsprognose.
Dachform, Ausrichtung, ungefährer Stromverbrauch: Ein paar Klicks genügen. Genau gemessen wird später vor Ort.
Sie bekommen eine E-Mail mit Bestätigungslink. Erst nach Ihrem Klick geht die Anfrage an höchstens drei Solarfachbetriebe aus Ihrer Region.
Die Betriebe sehen sich Ihr Dach an und schicken ein schriftliches Angebot. Legen Sie Leistung, Module, Wechselrichter und Preis nebeneinander – und entscheiden Sie in Ruhe.
Für 10 kWp setzen wir ca. 12.000 bis 16.000 € inklusive Montage an, bei 0 % Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026) – dieselbe Spanne wie auf dem Steildach. Gestelle, Ballast und Statik können den Preis verändern; das zeigt das Angebot.
Nach Süden mit etwa 10 Grad Neigung bringt jedes Modul rechnerisch rund 90 Prozent eines ideal geneigten Süddachs, braucht aber Abstand zur nächsten Reihe. Ost-West nutzt die Fläche dichter und verteilt den Strom über den Tag. Welche Lösung auf Ihr Dach mehr bringt, rechnet der Fachbetrieb durch.
Das klärt der Fachbetrieb bei der Besichtigung, bei Bedarf mit einem Statiker. Ballast bringt zusätzliches Gewicht auf die Decke; ist die Reserve knapp, kommen leichtere Gestelle oder eine Verankerung infrage.
Bei fachgerechter Montage nicht. Ballastsysteme kommen ohne Bohrungen aus, Verankerungen müssen sauber abgedichtet werden. Unter den Gestellen schützen Matten die Abdichtung.
Ja, wenn Tragfähigkeit und Leitungsweg passen. Eine kleine Fläche ergänzt die Hauptanlage oder trägt eine eigene; beides gehört in die Planung mit dem Fachbetrieb.
Nach Süden mit etwa 10 Grad Neigung rund 90 Prozent eines ideal geneigten Süddachs, flach liegend etwa 83 Prozent (PVGIS). Den Süddach-Wert für Ihren Ort zeigt jede Ortsseite.
Kostenlos anfragen, Angebote von bis zu drei Solarfachbetrieben erhalten und in Ruhe entscheiden.
Jetzt Fachbetriebe anfragenAufständerung · Süd oder Ost-West · Statik und Ballast
Module auf Gestellen, nach Süden oder Ost-West aufgeständert: für Bungalow, Anbau, Garage oder Carport mit flachem Dach.
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