Preisstand:
Ca. 16.000 bis 22.000 € kostet nach unserer Schätzung eine Photovoltaikanlage mit 10 kWp und einem Batteriespeicher von rund 10 kWh, Montage inklusive. Der Speicher allein macht dabei ca. 4.000 bis 7.000 Euro aus. Nach Auswertungen der Verbraucherzentrale kostet eine Kilowattstunde Speicherkapazität je nach Größe etwa 360 bis 510 Euro; größere Speicher sind pro Kilowattstunde günstiger. Wird der Speicher zusammen mit der Anlage gekauft, fällt auch für ihn keine Mehrwertsteuer an (Stand: Oktober 2026).
Der Speicher verschiebt Solarstrom vom Mittag in den Abend und in die Nacht. Ohne Speicher nutzen Haushalte meist 20 bis 40 Prozent ihres Solarstroms selbst; mit einem Batteriespeicher lässt sich bis zu rund 70 Prozent des eigenen Strombedarfs mit Solarstrom decken. Jede selbst genutzte Kilowattstunde spart rund 37 Cent (BDEW, Durchschnitt 2026), jede eingespeiste bringt bei Anlagen bis 10 kWp 7,70 Cent (Stand: Oktober 2026). Ein Teil der Energie geht beim Laden und Entladen verloren – im Rechenbeispiel der Verbraucherzentrale rund 20 Prozent des gespeicherten Stroms.
Als Faustregel nennt die Verbraucherzentrale etwa 1,5 kWh Speicherkapazität je 1.000 kWh Jahresverbrauch – und nicht viel mehr Kilowattstunden, als die Anlage Kilowattpeak hat. Für eine Vier-Personen-Familie mit rund 3.800 kWh Verbrauch wären das knapp 6 kWh. Ein deutlich größerer Speicher bringt dann meist nur wenig zusätzlichen Eigenverbrauch, kostet aber spürbar mehr. Ein E-Auto oder eine Wärmepumpe verändern die Rechnung; nennen Sie solche Verbraucher deshalb schon in der Anfrage.
Batteriespeicher halten nach Angaben der Verbraucherzentrale etwa 10 bis 15 Jahre, also kürzer als die Module. Ob sich ein Speicher für Sie rechnet, lässt sich nur für den eigenen Haushalt durchrechnen – genau das empfiehlt die Verbraucherzentrale. Ein guter Anfang ist der Unabhängigkeitsrechner der HTW Berlin; danach zeigen die Angebote der Fachbetriebe, was Anlage und Speicher bei Ihnen kosten.
Ein Speicher hilft auch bei zwei Regeln für neue Anlagen. Seit dem 25. Februar 2025 gilt für neue Anlagen: Solange kein intelligentes Messsystem mit Steuerungseinrichtung eingebaut und getestet ist, dürfen höchstens 60 Prozent der installierten Leistung ins Netz eingespeist werden. Den Strom, den Sie selbst verbrauchen oder speichern, betrifft diese Grenze nicht. Und bei negativen Börsenstrompreisen erhalten neue Anlagen mit intelligentem Messsystem für diese Zeit keine Einspeisevergütung; die betroffenen Zeiträume werden aber an das Ende des Vergütungszeitraums angehängt. Wie die Anlage muss auch der Speicher ins Marktstammdatenregister eingetragen werden.

Bundesweiter Ausgangswert inklusive Montage, 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Jede Ortsseite rechnet ihn auf Bundesland und Bebauung um.
| Anlagentyp | Ausgangswert |
|---|---|
| PV-Anlage fürs Einfamilienhaus | 12.000–16.000 € |
| PV-Anlage mit Stromspeicher | 16.000–22.000 € |
| Photovoltaik auf dem Flachdach | 12.000–16.000 € |
| Photovoltaik mit Wärmepumpe | 12.000–21.000 € |

Rechnerischer Monatsertrag einer 10-kWp-Anlage bei Südausrichtung, Median aller Orte. Wie sich dieser Anlagentyp davon unterscheidet, steht im Hinweis darunter.
Rechnen Sie selbst: Ihr Dach in Ihrer Region
Grobe Schätzung, kein Angebot. Annahmen bei Südausrichtung: Ohne Speicher werden höchstens 30 % des Solarstroms selbst genutzt und höchstens 30 % des Verbrauchs gedeckt, mit Speicher höchstens 55 % und 65 %. Strompreis rund 37 Cent je kWh (BDEW, Durchschnitt 2026), Einspeisevergütung 7,70 Cent je kWh (bis 10 kWp, Stand: Oktober 2026). Nicht berücksichtigt: laufende Kosten, Speicherverluste, der niedrigere Satz über 10 kWp und die 60-Prozent-Grenze.
Angebote für diese Größe anfragenDer Speicher ändert nichts am Ertrag, wohl aber daran, wie viel davon im Haus bleibt: Mit Batterie lässt sich bis zu rund 70 Prozent des eigenen Bedarfs decken, ohne sind es etwa 25 bis 30 Prozent (Verbraucherzentrale).
So rechnen wir: Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020), Monat für Monat mal einem Faktor für ca. 30–35° Neigung nach Süden und mal 0,87 für Systemverluste, leicht nach Breitengrad angepasst und mit PVGIS abgeglichen. Ost-West-Dächer liefern rund 80 %, Schatten mindert den Wert – ein rechnerischer Richtwert, keine Ertragsprognose.
Dachform, Ausrichtung, ungefährer Stromverbrauch: Ein paar Klicks genügen. Genau gemessen wird später vor Ort.
Sie bekommen eine E-Mail mit Bestätigungslink. Erst nach Ihrem Klick geht die Anfrage an höchstens drei Solarfachbetriebe aus Ihrer Region.
Die Betriebe sehen sich Ihr Dach an und schicken ein schriftliches Angebot. Legen Sie Leistung, Module, Wechselrichter und Preis nebeneinander – und entscheiden Sie in Ruhe.
Für 10 kWp und rund 10 kWh Speicher rechnen wir mit ca. 16.000 bis 22.000 € inklusive Montage, bei 0 % Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Der Speicher allein kostet ca. 4.000 bis 7.000 Euro. Den genauen Preis nennt das Angebot nach der Besichtigung.
Die Verbraucherzentrale rechnet mit etwa 1,5 kWh Kapazität je 1.000 kWh Jahresverbrauch und rät, nicht viel mehr Kilowattstunden zu wählen, als die Anlage Kilowattpeak hat. Bei 3.800 kWh Verbrauch sind das knapp 6 kWh.
Ohne Speicher nutzen Haushalte meist 20 bis 40 Prozent ihres Solarstroms selbst; mit einem Batteriespeicher lässt sich bis zu rund 70 Prozent des eigenen Strombedarfs mit Solarstrom decken. Wie viel es bei Ihnen ist, hängt davon ab, wann Sie Strom brauchen.
Nach Angaben der Verbraucherzentrale etwa 10 bis 15 Jahre. Viele Hersteller sagen für 10 bis 12 Jahre eine bestimmte Restkapazität zu (HTW Berlin, Stromspeicher-Inspektion 2026); die Bedingungen sollten Sie schriftlich haben.
Das lässt sich nur für Ihren Haushalt beantworten. Rechnen Sie Verbrauch, Anlagengröße und Preis durch, etwa mit dem Unabhängigkeitsrechner der HTW Berlin, und vergleichen Sie Angebote mit und ohne Speicher.
Die KfW finanziert Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher mit dem Förderkredit 270 – bis zu 100 % der Investitionskosten, beantragt über Ihre Bank vor Beginn des Vorhabens. Voraussetzung ist, dass zumindest ein Teil des Stroms ins Netz eingespeist wird. Einige Länder und Kommunen fördern Speicher mit eigenen Programmen, die Mittel sind aber oft schnell ausgeschöpft.
Kostenlos anfragen, Angebote von bis zu drei Solarfachbetrieben erhalten und in Ruhe entscheiden.
Jetzt Fachbetriebe anfragenrund 10 kWp plus 8 bis 10 kWh · mehr Eigenverbrauch · 0 % Mehrwertsteuer
Rund 10 kWp auf dem Dach plus Batterie im Haus: Solarstrom vom Mittag steht auch am Abend zur Verfügung.
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