Preisstand:
Rund 12.000 bis 16.000 €: So viel kostet nach unserer Schätzung eine Photovoltaikanlage mit 10 kWp auf einem Einfamilienhaus, ohne Batteriespeicher. Im Betrag stecken Module, Wechselrichter, Unterkonstruktion, Gerüst, Montage, Inbetriebnahme und die Anmeldung beim Netzbetreiber. Mehrwertsteuer fällt nicht an: Für Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden gilt der Nullsteuersatz (§ 12 Abs. 3 UStG, Stand: Oktober 2026). Nicht enthalten sind ein Umbau des Zählerschranks, eine Wallbox und Arbeiten an der Dacheindeckung.
Pro Kilowattpeak sind kleine Anlagen deutlich teurer als große, weil Gerüst, Anmeldung und Wechselrichter fast gleich viel kosten. Für 5 kWp rechnen wir mit ca. 7.500 bis 10.500 Euro, für 8 kWp mit ca. 11.000 bis 15.000 Euro, für 15 kWp mit ca. 16.000 bis 21.000 Euro. Wer das Dach ohnehin belegt, sollte deshalb prüfen, ob die Anlage etwas größer ausfallen darf. Grenzen setzen die freie Dachfläche, Schatten und das Budget.
Ein nach Süden ausgerichtetes Dach erzeugt in Deutschland rechnerisch etwa 900 bis 1.100 kWh pro kWp und Jahr – im Norden eher am unteren, im Süden eher am oberen Ende. Eine 10-kWp-Anlage kommt damit auf rund 9.000 bis 11.000 kWh. Ost- und Westdächer liefern etwa 20 Prozent weniger, verteilen den Strom aber besser über den Tag. Den berechneten Wert für Ihren Ort zeigt jede Ortsseite, Monat für Monat und auf Grundlage der Globalstrahlung des Deutschen Wetterdienstes.
Wirtschaftlich zählt vor allem der Eigenverbrauch. Ohne Speicher nutzen Haushalte meist 20 bis 40 Prozent ihres Solarstroms selbst; jede selbst genutzte Kilowattstunde spart rund 37 Cent (BDEW, Durchschnitt 2026). Für den eingespeisten Überschuss gibt es 7,70 Cent pro kWh bei Anlagen bis 10 kWp, die bis Ende 2026 in Betrieb gehen, gesetzlich festgelegt für 20 Jahre (Stand: Oktober 2026). Wer Waschmaschine oder Spülmaschine in die Mittagsstunden legt, hebt den Eigenverbrauch auch ohne Batterie.
Vor dem Angebot sieht sich der Fachbetrieb das Dach an: Zustand der Eindeckung, Statik, Schatten, Platz für Wechselrichter und Zählerschrank. Vergleichen Sie danach mindestens zwei Angebote auf gleicher Basis – Leistung in kWp, Modul- und Wechselrichtertyp, Gerüst, Anmeldung – und rechnen Sie den Preis pro kWp aus. Für Versicherung, Wartung und Reparaturen sollten Sie rechnerisch mit etwa 1 bis 2 Prozent des Kaufpreises pro Jahr rechnen.

Bundesweiter Ausgangswert inklusive Montage, 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Jede Ortsseite rechnet ihn auf Bundesland und Bebauung um.
| Anlagentyp | Ausgangswert |
|---|---|
| PV-Anlage fürs Einfamilienhaus | 12.000–16.000 € |
| PV-Anlage mit Stromspeicher | 16.000–22.000 € |
| Photovoltaik auf dem Flachdach | 12.000–16.000 € |
| Photovoltaik mit Wärmepumpe | 12.000–21.000 € |

Rechnerischer Monatsertrag einer 10-kWp-Anlage bei Südausrichtung, Median aller Orte. Wie sich dieser Anlagentyp davon unterscheidet, steht im Hinweis darunter.
Rechnen Sie selbst: Ihr Dach in Ihrer Region
Grobe Schätzung, kein Angebot. Annahmen bei Südausrichtung: Ohne Speicher werden höchstens 30 % des Solarstroms selbst genutzt und höchstens 30 % des Verbrauchs gedeckt, mit Speicher höchstens 55 % und 65 %. Strompreis rund 37 Cent je kWh (BDEW, Durchschnitt 2026), Einspeisevergütung 7,70 Cent je kWh (bis 10 kWp, Stand: Oktober 2026). Nicht berücksichtigt: laufende Kosten, Speicherverluste, der niedrigere Satz über 10 kWp und die 60-Prozent-Grenze.
Angebote für diese Größe anfragenEine 10-kWp-Anlage auf einem Süddach kommt im Median aller Orte rechnerisch auf rund 10.400 kWh im Jahr – mehr als doppelt so viel, wie eine vierköpfige Familie im Einfamilienhaus im Schnitt verbraucht (rund 3.800 kWh, Stromspiegel).
So rechnen wir: Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020), Monat für Monat mal einem Faktor für ca. 30–35° Neigung nach Süden und mal 0,87 für Systemverluste, leicht nach Breitengrad angepasst und mit PVGIS abgeglichen. Ost-West-Dächer liefern rund 80 %, Schatten mindert den Wert – ein rechnerischer Richtwert, keine Ertragsprognose.
Dachform, Ausrichtung, ungefährer Stromverbrauch: Ein paar Klicks genügen. Genau gemessen wird später vor Ort.
Sie bekommen eine E-Mail mit Bestätigungslink. Erst nach Ihrem Klick geht die Anfrage an höchstens drei Solarfachbetriebe aus Ihrer Region.
Die Betriebe sehen sich Ihr Dach an und schicken ein schriftliches Angebot. Legen Sie Leistung, Module, Wechselrichter und Preis nebeneinander – und entscheiden Sie in Ruhe.
Nach unserer Schätzung ca. 12.000 bis 16.000 € inklusive Montage, Gerüst und Anmeldung, bei 0 % Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Den umgerechneten Wert für Ihren Ort zeigt die jeweilige Ortsseite; verbindlich ist erst das Angebot nach der Dachbesichtigung.
So groß, wie Dach und Budget es sinnvoll zulassen, denn größere Anlagen kosten pro kWp weniger. Eine Vier-Personen-Familie im Einfamilienhaus verbraucht im Schnitt rund 3.800 kWh Strom im Jahr (ohne elektrische Warmwasserbereitung, Stromspiegel); eine 10-kWp-Anlage erzeugt rechnerisch mehr als das Doppelte.
Solarmodule halten in der Regel 25 bis 30 Jahre. Viele Module haben eine Leistungsgarantie des Herstellers, nach der die Leistung in dieser Zeit um höchstens 10 bis 15 Prozent sinken soll. Der Wechselrichter muss meist einmal getauscht werden, nach etwa 10 bis 15 Jahren.
Bei Anlagen mit mehr als 7 kWp ist der Einbau eines intelligenten Messsystems Pflicht; er erfolgt durch den Messstellenbetreiber. Bei Anlagen bis 15 kWp dürfen Ihnen dafür höchstens 50 Euro brutto im Jahr berechnet werden, für die Steuerungseinrichtung höchstens weitere 50 Euro (Stand: Oktober 2026). Bis dahin gilt für neue Anlagen die 60-Prozent-Grenze bei der Einspeisung.
Einnahmen aus Photovoltaikanlagen auf, an oder in Gebäuden sind bis 30 kWp je Wohneinheit von der Einkommensteuer befreit (§ 3 Nr. 72 EStG). Wie das in Ihrem Fall aussieht, klären Sie am besten mit dem Finanzamt oder einer Steuerberatung.
Technisch ist das meist möglich; sprechen Sie es trotzdem gleich bei der Planung an, damit Wechselrichter und Platz passen. Ob für einen später gekauften Speicher ebenfalls 0 % Mehrwertsteuer gelten, klären Sie vor dem Kauf mit dem Fachbetrieb oder einer Steuerberatung.
Kostenlos anfragen, Angebote von bis zu drei Solarfachbetrieben erhalten und in Ruhe entscheiden.
Jetzt Fachbetriebe anfragen8 bis 10 kWp · ohne Speicher · 0 % Mehrwertsteuer
Module auf dem Dach, Wechselrichter im Haus: die klassische Anlage mit 8 bis 10 kWp, ohne Batterie.
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