Preisstand:
Wer in Halle (Saale) über eine Solaranlage nachdenkt, will zuerst wissen, was das eigene Dach bringt. Unsere Schätzung bei Südausrichtung: rund 1.040 kWh pro Kilowattpeak und Jahr. Die Sonne liefert in Halle (Saale) im Mittel der Jahre 1991 bis 2020 1.085 kWh pro Quadratmeter – ungefähr der bundesweite Median von 1.088 kWh/m². Damit lässt sich eine Dachanlage solide planen; Schatten und Ausrichtung wiegen schwerer als ein paar Prozent mehr oder weniger Sonne. Im Juni erzeugt eine 10-kWp-Anlage in Halle (Saale) rechnerisch rund 1.410 kWh, im Dezember nur etwa 240 kWh. Ein Speicher verschiebt deshalb vor allem Sommerstrom vom Mittag in den Abend, nicht in den Winter. Ein Blick ins Marktstammdatenregister: In Halle (Saale) sind 3.713 Solaranlagen bis 30 kWp auf Gebäuden eingetragen, 16 je 1.000 Einwohner – eher wenige im Vergleich der Gemeinden (Deutschland: 55 je 1.000 Einwohner). Beispiele in der Nachbarschaft sind hier also seltener. Zubau in Zahlen: 1.902 neue Solaranlagen jeder Art sind in Halle (Saale) seit Jahresbeginn 2025 dazugekommen. Insgesamt stehen dort 2.824 Stromspeicher im Register, gewerbliche eingeschlossen. Laut Zensus 2022 sind in Halle (Saale) 56 % der Wohngebäude Ein- oder Zweifamilienhäuser – deutlich weniger als in Deutschland insgesamt (82 %).
Genau an diese Häuser richten sich die Angebote auf dieser Seite. Die Eigentümerquote liegt in Halle (Saale) bei 17 % (Zensus 2022) – ein Ort mit vielen Mietwohnungen (bundesweit: 44 %). Wer hier ein eigenes Haus bewohnt, kann Angebote direkt einholen und vergleichen. Vor 1980 errichtet: 67 % der Wohngebäude in Halle (Saale), so der Zensus 2022. Module halten in der Regel 25 bis 30 Jahre – das Dach darunter sollte das auch schaffen. Reihenhaus oder Doppelhaushälfte? In Halle (Saale) ist beides häufig, und die Dachfläche ist dann begrenzt. Mit einer genauen Belegung passen trotzdem oft mehrere Kilowattpeak aufs Dach. Wer in Halle (Saale) anfragt, erreicht Fachbetriebe, die auch zwischen Angersdorf und Dölbau unterwegs sind. Den zuständigen Netzbetreiber und die Gegebenheiten vor Ort kennen sie meist schon. Was kostet das in Halle (Saale)? Für rund 10 kWp ohne Speicher berechnen wir 12.200 bis 16.500 €, montiert und angemeldet. Mit Speicher, auf dem Flachdach oder für die Wärmepumpe gelten andere Werte; die Tabelle weiter unten nennt alle.

Rechnerisch rund 1.040 kWh pro kWp und Jahr, berechnet aus der Globalstrahlung des Deutschen Wetterdienstes für genau diese Stelle. Die Balken zeigen, wie sich der Ertrag einer 10-kWp-Anlage über das Jahr verteilt.
Rechnen Sie selbst: Ihr Dach in Halle (Saale)
Grobe Schätzung, kein Angebot. Annahmen bei Südausrichtung: Ohne Speicher werden höchstens 30 % des Solarstroms selbst genutzt und höchstens 30 % des Verbrauchs gedeckt, mit Speicher höchstens 55 % und 65 %. Strompreis rund 37 Cent je kWh (BDEW, Durchschnitt 2026), Einspeisevergütung 7,70 Cent je kWh (bis 10 kWp, Stand: Oktober 2026). Nicht berücksichtigt: laufende Kosten, Speicherverluste, der niedrigere Satz über 10 kWp und die 60-Prozent-Grenze.
Angebote für diese Größe anfragenSo rechnen wir: Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020), Monat für Monat mal einem Faktor für ca. 30–35° Neigung nach Süden und mal 0,87 für Systemverluste, leicht nach Breitengrad angepasst und mit PVGIS abgeglichen. Ost-West-Dächer liefern rund 80 %, Schatten mindert den Wert – ein rechnerischer Richtwert, keine Ertragsprognose.
Gilt für rund 10 kWp ohne Speicher, montiert und angemeldet, bei 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Speicher, Flachdach und Wärmepumpen-Anlage stehen in der Tabelle darunter.
| Anlagentyp | Richtwert Halle (Saale) | Ausgangswert |
|---|---|---|
| PV-Anlage fürs Einfamilienhaus | 12.200–16.500 € | 12.000–16.000 € |
| PV-Anlage mit Stromspeicher | 15.800–22.700 € | 16.000–22.000 € |
| Photovoltaik auf dem Flachdach | 11.900–16.500 € | 12.000–16.000 € |
| Photovoltaik mit Wärmepumpe | 12.100–21.400 € | 12.000–21.000 € |
Nein. Für Photovoltaikanlagen bis 30 kWp auf oder in der Nähe von Wohngebäuden fällt keine Mehrwertsteuer an – das gilt auch für den Batteriespeicher und die Montage (Nullsteuersatz, § 12 Abs. 3 UStG, Stand: Oktober 2026). Das gilt in Halle (Saale) wie überall in Deutschland.
Seit dem 25. Februar 2025 gilt für neue Anlagen: Solange kein intelligentes Messsystem mit Steuerungseinrichtung eingebaut und getestet ist, dürfen höchstens 60 Prozent der installierten Leistung ins Netz eingespeist werden. Den Strom, den Sie selbst verbrauchen oder speichern, betrifft diese Grenze nicht. Bei Anlagen mit mehr als 7 kWp ist das intelligente Messsystem ohnehin Pflicht; eingebaut wird es vom Messstellenbetreiber.
Jede Photovoltaikanlage und jeder Batteriespeicher muss innerhalb eines Monats nach der Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur eingetragen werden. Verantwortlich ist der Betreiber; viele lassen die Eintragung vom Installationsbetrieb erledigen. Die Anmeldung beim Netzbetreiber gehört ebenfalls in ein vollständiges Angebot.
Über das Formular auf dieser Seite: Sie beschreiben Dach und Haushalt, bestätigen die Anfrage per E-Mail, und bis zu drei Solarfachbetriebe, die Halle (Saale) bedienen, melden sich. Fragen Sie im Gespräch ruhig nach Anlagen, die der Betrieb schon in Ihrer Gegend gebaut hat.
Für Anlagen bis 10 kWp, die zwischen dem 1. August und dem 31. Dezember 2026 in Betrieb gehen, beträgt die Einspeisevergütung 7,70 Cent pro Kilowattstunde für den eingespeisten Überschuss; für den Leistungsanteil über 10 kWp sind es 6,66 Cent (Stand: Oktober 2026, Bundesnetzagentur). Der Satz, der bei der Inbetriebnahme gilt, ist gesetzlich für 20 Jahre festgelegt. Für Anlagen, die ab 2027 in Betrieb gehen, soll die feste Vergütung laut Gesetzentwurf der Bundesregierung (Stand: Oktober 2026), noch nicht beschlossen, durch eine befristete Übergangszahlung und die Direktvermarktung abgelöst werden. Lassen Sie sich davon nicht unter Zeitdruck setzen: Für die Wirtschaftlichkeit zählt vor allem, wie viel Solarstrom Sie selbst nutzen.
Module auf dem Dach, Wechselrichter im Haus: die klassische Anlage mit 8 bis 10 kWp, ohne Batterie.
Kosten und Details ansehenRund 10 kWp auf dem Dach plus Batterie im Haus: Solarstrom vom Mittag steht auch am Abend zur Verfügung.
Kosten und Details ansehenModule auf Gestellen, nach Süden oder Ost-West aufgeständert: für Bungalow, Anbau, Garage oder Carport mit flachem Dach.
Kosten und Details ansehenSolarstrom vom Dach auch für Heizung und Warmwasser: Anlage meist mit 10 bis 15 kWp, oft mit Speicher geplant.
Kosten und Details ansehenDachform, Ausrichtung, ungefährer Stromverbrauch: Ein paar Klicks genügen. Genau gemessen wird später vor Ort.
Sie bekommen eine E-Mail mit Bestätigungslink. Erst nach Ihrem Klick geht die Anfrage an höchstens drei Solarfachbetriebe aus Ihrer Region.
Die Betriebe sehen sich Ihr Dach an und schicken ein schriftliches Angebot. Legen Sie Leistung, Module, Wechselrichter und Preis nebeneinander – und entscheiden Sie in Ruhe.


PLZ 06077, Stadt Halle, Sachsen-Anhalt. Die Karte zeigt Halle (Saale) und die nächstgelegenen Orte – oft sind dort dieselben Betriebe unterwegs.
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