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Kilowattpeak, Kilowattstunde, Süddach: Mit diesen drei Begriffen lässt sich für Industriegebiet schnell überschlagen, was eine Anlage bringt. Ein kWp liefert hier rechnerisch rund 1.120 kWh im Jahr, zehn kWp also etwa 11.200 kWh. Viel Sonne: In Industriegebiet kommen im langjährigen Mittel 1.187 kWh pro Quadratmeter und Jahr an – ein Wert im sonnigsten Viertel der Orte auf dieser Website. Ein frei liegendes Süddach erreicht hier Erträge vom oberen Ende der deutschen Spanne. 14 % im Winter, 51 % im Sommer: So teilt sich der berechnete Jahresertrag in Industriegebiet grob auf, gezählt von November bis Februar und von Mai bis August. Wer den Eigenverbrauch planen will, sollte diese Verteilung kennen. Ein Blick ins Marktstammdatenregister: In ganz Konstanz sind 2.860 Solaranlagen bis 30 kWp auf Gebäuden eingetragen, 33 je 1.000 Einwohner – weniger als in drei von vier Gemeinden (Bundesschnitt: 55). Beispiele in der Nachbarschaft sind hier also seltener. Bei rund 41 % der Dachanlagen bis 30 kWp in ganz Konstanz ist ein Stromspeicher am selben Ort gemeldet; bundesweit sind es 47 %. Im Mittel haben diese Anlagen 9,0 kWp. Laut Zensus 2022 sind in ganz Konstanz 54 % der Wohngebäude Ein- oder Zweifamilienhäuser – deutlich weniger als in Deutschland insgesamt (82 %).
Genau an diese Häuser richten sich die Angebote auf dieser Seite. Die Eigentümerquote liegt in ganz Konstanz bei 28 % (Zensus 2022) – ein Ort mit vielen Mietwohnungen (bundesweit: 44 %). Wer hier ein eigenes Haus bewohnt, kann Angebote direkt einholen und vergleichen. 68 % der Wohngebäude in ganz Konstanz sind vor 1980 gebaut worden (Zensus 2022). Bei älteren Häusern lohnt vor der Montage ein Blick auf Dacheindeckung und Zählerschrank: Steht eine Erneuerung ohnehin an, gehört sie in die Planung. Ein eigenes Haus in dichter Lage wie in Industriegebiet hat oft ein kleineres Dach und Nachbargebäude, die Schatten werfen können. Eine Verschattungsanalyse gehört deshalb in jedes ernsthafte Angebot. Kurze Wege zählen: Ein Betrieb aus der Nähe, etwa aus Konstanz, ist bei Rückfragen, Wartung oder einer späteren Erweiterung schneller vor Ort als einer aus der Ferne. 12.600 bis 17.000 €: So weit reicht unser berechneter Rahmen für eine 10-kWp-Anlage ohne Speicher in Industriegebiet, bei 0 % Mehrwertsteuer. Liegt ein Angebot deutlich darüber, fragen Sie nach, welche Posten den Unterschied machen.

Rechnerisch rund 1.120 kWh pro kWp und Jahr, berechnet aus der Globalstrahlung des Deutschen Wetterdienstes für genau diese Stelle. Die Balken zeigen, wie sich der Ertrag einer 10-kWp-Anlage über das Jahr verteilt.
Rechnen Sie selbst: Ihr Dach in Industriegebiet
Grobe Schätzung, kein Angebot. Annahmen bei Südausrichtung: Ohne Speicher werden höchstens 30 % des Solarstroms selbst genutzt und höchstens 30 % des Verbrauchs gedeckt, mit Speicher höchstens 55 % und 65 %. Strompreis rund 37 Cent je kWh (BDEW, Durchschnitt 2026), Einspeisevergütung 7,70 Cent je kWh (bis 10 kWp, Stand: Oktober 2026). Nicht berücksichtigt: laufende Kosten, Speicherverluste, der niedrigere Satz über 10 kWp und die 60-Prozent-Grenze.
Angebote für diese Größe anfragenSo rechnen wir: Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020), Monat für Monat mal einem Faktor für ca. 30–35° Neigung nach Süden und mal 0,87 für Systemverluste, leicht nach Breitengrad angepasst und mit PVGIS abgeglichen. Ost-West-Dächer liefern rund 80 %, Schatten mindert den Wert – ein rechnerischer Richtwert, keine Ertragsprognose.
Gilt für rund 10 kWp ohne Speicher, montiert und angemeldet, bei 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Speicher, Flachdach und Wärmepumpen-Anlage stehen in der Tabelle darunter.
| Anlagentyp | Richtwert Industriegebiet | Ausgangswert |
|---|---|---|
| PV-Anlage fürs Einfamilienhaus | 12.600–17.000 € | 12.000–16.000 € |
| PV-Anlage mit Stromspeicher | 16.300–23.100 € | 16.000–22.000 € |
| Photovoltaik auf dem Flachdach | 12.700–17.000 € | 12.000–16.000 € |
| Photovoltaik mit Wärmepumpe | 12.700–22.700 € | 12.000–21.000 € |
Für Anlagen bis 10 kWp, die zwischen dem 1. August und dem 31. Dezember 2026 in Betrieb gehen, beträgt die Einspeisevergütung 7,70 Cent pro Kilowattstunde für den eingespeisten Überschuss; für den Leistungsanteil über 10 kWp sind es 6,66 Cent (Stand: Oktober 2026, Bundesnetzagentur). Der Satz, der bei der Inbetriebnahme gilt, ist gesetzlich für 20 Jahre festgelegt. Für Anlagen, die ab 2027 in Betrieb gehen, soll die feste Vergütung laut Gesetzentwurf der Bundesregierung (Stand: Oktober 2026), noch nicht beschlossen, durch eine befristete Übergangszahlung und die Direktvermarktung abgelöst werden. Lassen Sie sich davon nicht unter Zeitdruck setzen: Für die Wirtschaftlichkeit zählt vor allem, wie viel Solarstrom Sie selbst nutzen.
Die Montage auf einem Einfamilienhaus ist meist überschaubar; länger dauern oft Planung, Material und die Abstimmung mit dem Netzbetreiber. Laut Verbraucherzentrale muss dieser auf die Anfrage zum Netzanschluss einer Anlage bis 30 kWp innerhalb von vier Wochen antworten. Einen verbindlichen Termin nennt der Fachbetrieb im Angebot.
Nein. Für Photovoltaikanlagen bis 30 kWp auf oder in der Nähe von Wohngebäuden fällt keine Mehrwertsteuer an – das gilt auch für den Batteriespeicher und die Montage (Nullsteuersatz, § 12 Abs. 3 UStG, Stand: Oktober 2026). Das gilt in Industriegebiet wie überall in Deutschland.
Für rund 10 kWp ohne Speicher rechnen wir in Industriegebiet mit 12.600 bis 17.000 €, inklusive Montage, Gerüst, Inbetriebnahme und Anmeldung beim Netzbetreiber, bei 0 % Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Mit Batteriespeicher wird es teurer; die Tabelle auf dieser Seite nennt alle vier Anlagentypen. Ein Umbau des Zählerschranks kann zusätzlich mehrere tausend Euro kosten.
Laut Marktstammdatenregister (Stand 01.10.2026) sind in ganz Konstanz 4.098 Solaranlagen in Betrieb, Steckersolargeräte eingeschlossen. 2.860 davon sind Anlagen bis 30 kWp auf Gebäuden – 33 je 1.000 Einwohner, weniger als in drei von vier Gemeinden (Bundesschnitt: 55).
Nein. Steckersolargeräte (Balkonkraftwerke) bis 800 Watt sind nicht Thema dieser Seite: Hier geht es um Photovoltaikanlagen auf dem Dach, die ein Fachbetrieb plant und montiert.
Module auf dem Dach, Wechselrichter im Haus: die klassische Anlage mit 8 bis 10 kWp, ohne Batterie.
Kosten und Details ansehenRund 10 kWp auf dem Dach plus Batterie im Haus: Solarstrom vom Mittag steht auch am Abend zur Verfügung.
Kosten und Details ansehenModule auf Gestellen, nach Süden oder Ost-West aufgeständert: für Bungalow, Anbau, Garage oder Carport mit flachem Dach.
Kosten und Details ansehenSolarstrom vom Dach auch für Heizung und Warmwasser: Anlage meist mit 10 bis 15 kWp, oft mit Speicher geplant.
Kosten und Details ansehenDachform, Ausrichtung, ungefährer Stromverbrauch: Ein paar Klicks genügen. Genau gemessen wird später vor Ort.
Sie bekommen eine E-Mail mit Bestätigungslink. Erst nach Ihrem Klick geht die Anfrage an höchstens drei Solarfachbetriebe aus Ihrer Region.
Die Betriebe sehen sich Ihr Dach an und schicken ein schriftliches Angebot. Legen Sie Leistung, Module, Wechselrichter und Preis nebeneinander – und entscheiden Sie in Ruhe.


PLZ 78459, Landkreis Konstanz, Baden-Württemberg. Die Karte zeigt Industriegebiet und die nächstgelegenen Orte – oft sind dort dieselben Betriebe unterwegs.
Kostenlos anfragen, Angebote von bis zu drei Solarfachbetrieben erhalten und in Ruhe entscheiden.
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Solaranlage geplant? Beschreiben Sie Ihr Haus in Industriegebiet in wenigen Klicks; bis zu drei Solarfachbetriebe aus der Gegend um Konstanz melden sich bei Ihnen.
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