Preisstand:
Photovoltaik in Salgen beginnt mit einer einfachen Rechnung: Jedes Kilowattpeak Modulleistung auf einem Süddach erzeugt hier rechnerisch etwa 1.140 kWh Strom im Jahr. Drei Jahrzehnte Wetterdaten ergeben für Salgen eine Globalstrahlung von 1.194 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr – merklich über dem bundesweiten Median von 1.088 kWh/m². Wer hier ein unverschattetes Dach hat, nutzt eine der besseren Lagen im Land. Im Juli erzeugt eine 10-kWp-Anlage in Salgen rechnerisch rund 1.480 kWh, im Dezember nur etwa 350 kWh. Ein Speicher verschiebt deshalb vor allem Sommerstrom vom Mittag in den Abend, nicht in den Winter. Solar ist in Salgen längst Alltag: 358 Dachanlagen bis 30 kWp sind laut Marktstammdatenregister in Betrieb, 248 je 1.000 Einwohner – im obersten Viertel der deutschen Gemeinden (Bund: 55). Zubau in Zahlen: 33 neue Solaranlagen jeder Art sind in Salgen seit Jahresbeginn 2025 dazugekommen. Insgesamt stehen dort 85 Stromspeicher im Register, gewerbliche eingeschlossen. Auf Gebäude mit höchstens zwei Wohnungen entfallen in Salgen 98 % aller Wohngebäude (Zensus 2022) – mehr als in Deutschland insgesamt (82 %).
Wer hier plant, plant meist für das eigene Dach. Mindestens drei von fünf Wohnungen in Salgen werden von ihren Eigentümern bewohnt, genau 76 % (Zensus 2022). Wer hier eine Anlage will, muss keinen Vermieter um Erlaubnis bitten. Baujahr vor 1980: Das trifft in Salgen auf 46 % der Wohngebäude zu. Ist die Eindeckung alt, sollte sie vor den Modulen erneuert werden – sonst müssen diese später wieder herunter. Typisch für Salgen ist, dass freistehende Häuser mit viel Platz ringsum das Ortsbild prägen. Für Photovoltaik ist das eine gute Ausgangslage, weil die Dächer oft groß sind, selten verschattet werden und meist als Satteldach gebaut sind. Kurze Wege zählen: Ein Betrieb aus der Nähe, etwa aus Pfaffenhausen, ist bei Rückfragen, Wartung oder einer späteren Erweiterung schneller vor Ort als einer aus der Ferne. Zum Preis: Eine Anlage mit rund 10 kWp ohne Speicher setzen wir für Salgen mit 12.400 bis 16.600 € an, Montage inklusive, bei 0 % Mehrwertsteuer. Verbindlich wird es erst mit dem Angebot nach der Dachbesichtigung.

Rechnerisch rund 1.140 kWh pro kWp und Jahr, berechnet aus der Globalstrahlung des Deutschen Wetterdienstes für genau diese Stelle. Die Balken zeigen, wie sich der Ertrag einer 10-kWp-Anlage über das Jahr verteilt.
Rechnen Sie selbst: Ihr Dach in Salgen
Grobe Schätzung, kein Angebot. Annahmen bei Südausrichtung: Ohne Speicher werden höchstens 30 % des Solarstroms selbst genutzt und höchstens 30 % des Verbrauchs gedeckt, mit Speicher höchstens 55 % und 65 %. Strompreis rund 37 Cent je kWh (BDEW, Durchschnitt 2026), Einspeisevergütung 7,70 Cent je kWh (bis 10 kWp, Stand: Oktober 2026). Nicht berücksichtigt: laufende Kosten, Speicherverluste, der niedrigere Satz über 10 kWp und die 60-Prozent-Grenze.
Angebote für diese Größe anfragenSo rechnen wir: Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020), Monat für Monat mal einem Faktor für ca. 30–35° Neigung nach Süden und mal 0,87 für Systemverluste, leicht nach Breitengrad angepasst und mit PVGIS abgeglichen. Ost-West-Dächer liefern rund 80 %, Schatten mindert den Wert – ein rechnerischer Richtwert, keine Ertragsprognose.
Gilt für rund 10 kWp ohne Speicher, montiert und angemeldet, bei 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Speicher, Flachdach und Wärmepumpen-Anlage stehen in der Tabelle darunter.
| Anlagentyp | Richtwert Salgen | Ausgangswert |
|---|---|---|
| PV-Anlage fürs Einfamilienhaus | 12.400–16.600 € | 12.000–16.000 € |
| PV-Anlage mit Stromspeicher | 16.300–23.300 € | 16.000–22.000 € |
| Photovoltaik auf dem Flachdach | 12.000–16.600 € | 12.000–16.000 € |
| Photovoltaik mit Wärmepumpe | 12.400–22.300 € | 12.000–21.000 € |
Rechnerisch etwa 11.400 kWh im Jahr, wenn die Module nach Süden zeigen und rund 30 bis 35 Grad geneigt sind. Grundlage ist die Globalstrahlung des Deutschen Wetterdienstes für die Rasterzelle von Salgen, Mittel 1991–2020, abzüglich typischer Verluste in Wechselrichter und Leitungen. Ein Ost-West-Dach liefert rund 20 % weniger, Schatten mindert den Ertrag zusätzlich.
Jede Photovoltaikanlage und jeder Batteriespeicher muss innerhalb eines Monats nach der Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur eingetragen werden. Verantwortlich ist der Betreiber; viele lassen die Eintragung vom Installationsbetrieb erledigen. Die Anmeldung beim Netzbetreiber gehört ebenfalls in ein vollständiges Angebot.
Seit dem 25. Februar 2025 gilt für neue Anlagen: Solange kein intelligentes Messsystem mit Steuerungseinrichtung eingebaut und getestet ist, dürfen höchstens 60 Prozent der installierten Leistung ins Netz eingespeist werden. Den Strom, den Sie selbst verbrauchen oder speichern, betrifft diese Grenze nicht. Bei Anlagen mit mehr als 7 kWp ist das intelligente Messsystem ohnehin Pflicht; eingebaut wird es vom Messstellenbetreiber.
Die Montage auf einem Einfamilienhaus ist meist überschaubar; länger dauern oft Planung, Material und die Abstimmung mit dem Netzbetreiber. Laut Verbraucherzentrale muss dieser auf die Anfrage zum Netzanschluss einer Anlage bis 30 kWp innerhalb von vier Wochen antworten. Einen verbindlichen Termin nennt der Fachbetrieb im Angebot.
Für rund 10 kWp ohne Speicher rechnen wir in Salgen mit 12.400 bis 16.600 €, inklusive Montage, Gerüst, Inbetriebnahme und Anmeldung beim Netzbetreiber, bei 0 % Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Mit Batteriespeicher wird es teurer; die Tabelle auf dieser Seite nennt alle vier Anlagentypen. Ein Umbau des Zählerschranks kann zusätzlich mehrere tausend Euro kosten.
Nein. Steckersolargeräte (Balkonkraftwerke) bis 800 Watt sind nicht Thema dieser Seite: Hier geht es um Photovoltaikanlagen auf dem Dach, die ein Fachbetrieb plant und montiert.
Module auf dem Dach, Wechselrichter im Haus: die klassische Anlage mit 8 bis 10 kWp, ohne Batterie.
Kosten und Details ansehenRund 10 kWp auf dem Dach plus Batterie im Haus: Solarstrom vom Mittag steht auch am Abend zur Verfügung.
Kosten und Details ansehenModule auf Gestellen, nach Süden oder Ost-West aufgeständert: für Bungalow, Anbau, Garage oder Carport mit flachem Dach.
Kosten und Details ansehenSolarstrom vom Dach auch für Heizung und Warmwasser: Anlage meist mit 10 bis 15 kWp, oft mit Speicher geplant.
Kosten und Details ansehenDachform, Ausrichtung, ungefährer Stromverbrauch: Ein paar Klicks genügen. Genau gemessen wird später vor Ort.
Sie bekommen eine E-Mail mit Bestätigungslink. Erst nach Ihrem Klick geht die Anfrage an höchstens drei Solarfachbetriebe aus Ihrer Region.
Die Betriebe sehen sich Ihr Dach an und schicken ein schriftliches Angebot. Legen Sie Leistung, Module, Wechselrichter und Preis nebeneinander – und entscheiden Sie in Ruhe.


PLZ 87775, Landkreis Unterallgäu, Bayern. Die Karte zeigt Salgen und die nächstgelegenen Orte – oft sind dort dieselben Betriebe unterwegs.
Kostenlos anfragen, Angebote von bis zu drei Solarfachbetrieben erhalten und in Ruhe entscheiden.
Jetzt Fachbetriebe anfragenKurz anfragen · schnelle Rückmeldung · keine Verpflichtung
Solaranlage geplant? Beschreiben Sie Ihr Haus in Salgen in wenigen Klicks; bis zu drei Solarfachbetriebe aus der Gegend um Pfaffenhausen melden sich bei Ihnen.
Mit Ihrer Zustimmung setzen wir Cookies ein, um zu sehen, wie diese Seiten genutzt werden. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.