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Kilowattpeak, Kilowattstunde, Süddach: Mit diesen drei Begriffen lässt sich für Rees schnell überschlagen, was eine Anlage bringt. Ein kWp liefert hier rechnerisch rund 1.020 kWh im Jahr, zehn kWp also etwa 10.200 kWh. Die Sonne liefert in Rees im Mittel der Jahre 1991 bis 2020 1.063 kWh pro Quadratmeter – ungefähr der bundesweite Median von 1.088 kWh/m². Damit lässt sich eine Dachanlage solide planen; Schatten und Ausrichtung wiegen schwerer als ein paar Prozent mehr oder weniger Sonne. Im Juli erzeugt eine 10-kWp-Anlage in Rees rechnerisch rund 1.380 kWh, im Dezember nur etwa 220 kWh. Ein Speicher verschiebt deshalb vor allem Sommerstrom vom Mittag in den Abend, nicht in den Winter. In Rees laufen bereits 2.128 Solaranlagen bis 30 kWp auf Gebäuden – 98 je 1.000 Einwohner, deutlich mehr als im Bundesschnitt (55). Beispiele in der Nachbarschaft gibt es also genug. 515 Solaranlagen aller Bauarten sind in Rees seit Januar 2025 hinzugekommen (Stand 01.10.2026), darunter 171 Dachanlagen bis 30 kWp aus dem Jahr 2025. Der Zensus 2022 zählt in Rees 90 % Wohngebäude mit einer oder zwei Wohnungen – nicht weit vom deutschen Anteil (82 %) entfernt.
Die meisten Dächer gehören also zu Häusern, in denen eine oder zwei Familien leben. Wer entscheidet über das Dach? In Rees meist die Bewohner selbst: Die Eigentümerquote liegt bei 57 % (Zensus 2022). Ein Vermieter muss dann nicht gefragt werden. Gut zu wissen vor der Planung: 53 % des Wohngebäudebestands in Rees ist älter als Baujahr 1980. Für die Montage zählt weniger das Alter als der Zustand von Lattung, Ziegeln und Elektrik. Rees ist locker bebaut: Typisch ist, dass Einfamilienhäuser mit Garten und kleinere Neubaugebiete nebeneinanderliegen. Ob ein Dach passt, entscheidet sich deshalb Haus für Haus, weil Satteldächer mit freier Süd- oder Ost-West-Seite häufig sind, Gauben und hohe Bäume aber Fläche kosten können. Die Nähe zählt auch nach der Montage: Wartung, ein Wechselrichtertausch nach Jahren oder eine spätere Erweiterung gehen mit einem Betrieb aus der Gegend um Kalkar leichter als mit einem weit entfernten. Als Richtwert für Rees nennen wir 11.600 bis 16.000 € für 10 kWp ohne Speicher, inklusive Montage. Ob der Zählerschrank erneuert werden muss, zeigt erst das Angebot – das kann zusätzlich mehrere tausend Euro kosten.

Rechnerisch rund 1.020 kWh pro kWp und Jahr, berechnet aus der Globalstrahlung des Deutschen Wetterdienstes für genau diese Stelle. Die Balken zeigen, wie sich der Ertrag einer 10-kWp-Anlage über das Jahr verteilt.
Rechnen Sie selbst: Ihr Dach in Rees
Grobe Schätzung, kein Angebot. Annahmen bei Südausrichtung: Ohne Speicher werden höchstens 30 % des Solarstroms selbst genutzt und höchstens 30 % des Verbrauchs gedeckt, mit Speicher höchstens 55 % und 65 %. Strompreis rund 37 Cent je kWh (BDEW, Durchschnitt 2026), Einspeisevergütung 7,70 Cent je kWh (bis 10 kWp, Stand: Oktober 2026). Nicht berücksichtigt: laufende Kosten, Speicherverluste, der niedrigere Satz über 10 kWp und die 60-Prozent-Grenze.
Angebote für diese Größe anfragenSo rechnen wir: Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020), Monat für Monat mal einem Faktor für ca. 30–35° Neigung nach Süden und mal 0,87 für Systemverluste, leicht nach Breitengrad angepasst und mit PVGIS abgeglichen. Ost-West-Dächer liefern rund 80 %, Schatten mindert den Wert – ein rechnerischer Richtwert, keine Ertragsprognose.
Gilt für rund 10 kWp ohne Speicher, montiert und angemeldet, bei 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Speicher, Flachdach und Wärmepumpen-Anlage stehen in der Tabelle darunter.
| Anlagentyp | Richtwert Rees | Ausgangswert |
|---|---|---|
| PV-Anlage fürs Einfamilienhaus | 11.600–16.000 € | 12.000–16.000 € |
| PV-Anlage mit Stromspeicher | 15.800–22.200 € | 16.000–22.000 € |
| Photovoltaik auf dem Flachdach | 11.600–16.000 € | 12.000–16.000 € |
| Photovoltaik mit Wärmepumpe | 12.000–21.200 € | 12.000–21.000 € |
Nein. Steckersolargeräte (Balkonkraftwerke) bis 800 Watt sind nicht Thema dieser Seite: Hier geht es um Photovoltaikanlagen auf dem Dach, die ein Fachbetrieb plant und montiert.
Nein. Photovoltaik-in-der-Naehe.de ist ein Vermittlungsportal: Wir berechnen Richtwerte aus öffentlichen Daten und leiten Anfragen weiter. Planung, Montage und Vertrag liegen allein bei dem Fachbetrieb, den Sie auswählen.
Die Montage auf einem Einfamilienhaus ist meist überschaubar; länger dauern oft Planung, Material und die Abstimmung mit dem Netzbetreiber. Laut Verbraucherzentrale muss dieser auf die Anfrage zum Netzanschluss einer Anlage bis 30 kWp innerhalb von vier Wochen antworten. Einen verbindlichen Termin nennt der Fachbetrieb im Angebot.
Nein. Für Photovoltaikanlagen bis 30 kWp auf oder in der Nähe von Wohngebäuden fällt keine Mehrwertsteuer an – das gilt auch für den Batteriespeicher und die Montage (Nullsteuersatz, § 12 Abs. 3 UStG, Stand: Oktober 2026). Das gilt in Rees wie überall in Deutschland.
Das hängt vor allem davon ab, wie viel Strom Sie abends und nachts brauchen. Ohne Speicher nutzen Haushalte meist 20 bis 40 Prozent ihres Solarstroms selbst; mit einem Batteriespeicher lässt sich bis zu rund 70 Prozent des eigenen Strombedarfs mit Solarstrom decken. In Rees ist bei rund 47 % der kleinen Dachanlagen ein Speicher gemeldet (Deutschland: 47 %).
Ja. Ost- oder Westdächer liefern rund 20 Prozent weniger als ein Süddach, verteilen den Ertrag aber besser über den Tag – das passt zu Haushalten, die morgens und abends Strom brauchen. Für Rees heißt das grob vier Fünftel der 1.020 kWh pro kWp, die ein Süddach hier rechnerisch schafft.
Module auf dem Dach, Wechselrichter im Haus: die klassische Anlage mit 8 bis 10 kWp, ohne Batterie.
Kosten und Details ansehenRund 10 kWp auf dem Dach plus Batterie im Haus: Solarstrom vom Mittag steht auch am Abend zur Verfügung.
Kosten und Details ansehenModule auf Gestellen, nach Süden oder Ost-West aufgeständert: für Bungalow, Anbau, Garage oder Carport mit flachem Dach.
Kosten und Details ansehenSolarstrom vom Dach auch für Heizung und Warmwasser: Anlage meist mit 10 bis 15 kWp, oft mit Speicher geplant.
Kosten und Details ansehenDachform, Ausrichtung, ungefährer Stromverbrauch: Ein paar Klicks genügen. Genau gemessen wird später vor Ort.
Sie bekommen eine E-Mail mit Bestätigungslink. Erst nach Ihrem Klick geht die Anfrage an höchstens drei Solarfachbetriebe aus Ihrer Region.
Die Betriebe sehen sich Ihr Dach an und schicken ein schriftliches Angebot. Legen Sie Leistung, Module, Wechselrichter und Preis nebeneinander – und entscheiden Sie in Ruhe.


PLZ 46459, Kreis Kleve, Nordrhein-Westfalen. Die Karte zeigt Rees und die nächstgelegenen Orte – oft sind dort dieselben Betriebe unterwegs.
Kostenlos anfragen, Angebote von bis zu drei Solarfachbetrieben erhalten und in Ruhe entscheiden.
Jetzt Fachbetriebe anfragenDach beschreiben · Betriebe aus der Region · in Ruhe vergleichen
Ein Süddach in Rees liefert rechnerisch rund 1.020 kWh pro kWp und Jahr. Beschreiben Sie Ihr Dach – Fachbetriebe, die Rees und Kalkar bedienen, melden sich mit Angeboten.
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