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Kilowattpeak, Kilowattstunde, Süddach: Mit diesen drei Begriffen lässt sich für Hohenfelde schnell überschlagen, was eine Anlage bringt. Ein kWp liefert hier rechnerisch rund 980 kWh im Jahr, zehn kWp also etwa 9.800 kWh. Grundlage ist die Globalstrahlung: Im Mittel der Jahre 1991 bis 2020 erreichen Hohenfelde 1.012 kWh Sonnenenergie pro Quadratmeter und Jahr – weniger als der Median aller Orte auf dieser Website (1.088 kWh/m²). Für eine Dachanlage reicht das gut, der Ertrag fällt nur etwas niedriger aus als an sonnigeren Standorten. Über das Jahr verteilt sich der Ertrag sehr ungleich: Rund 55 % fallen von Mai bis August an, nur 11 % in den vier Wintermonaten von November bis Februar. Wer sich umhören will, findet Ansprechpartner: In Hohenfelde sind 71 Anlagen mit bis zu 30 kWp auf Häusern registriert, 80 auf tausend Einwohner – mehr als bundesweit (55 je 1.000 Einwohner). Seit Anfang 2025 sind in Hohenfelde 35 Solaranlagen neu in Betrieb gegangen, Steckersolargeräte eingeschlossen. Allein im Jahr 2025 kamen 10 Dachanlagen bis 30 kWp hinzu. Neun von zehn Wohnhäusern oder mehr: In Hohenfelde liegt der Anteil der Ein- und Zweifamilienhäuser bei 96 % (Zensus 2022).
Mehrfamilienhäuser sind hier die Ausnahme. Eigentum prägt den Ort: Laut Zensus 2022 wohnen in Hohenfelde in 73 % der Wohnungen die Besitzer selbst – ein Wert, von dem der Bund (44 %) weit entfernt ist. Ohne Vermieter und Eigentümerversammlung ist der Weg zur eigenen Anlage kurz. Gut zu wissen vor der Planung: 68 % des Wohngebäudebestands in Hohenfelde ist älter als Baujahr 1980. Für die Montage zählt weniger das Alter als der Zustand von Lattung, Ziegeln und Elektrik. Ländlich geprägt: In Hohenfelde ist es typisch, dass freistehende Häuser mit viel Platz ringsum das Ortsbild prägen. Ein Vorteil für Solaranlagen, weil die Dächer oft groß sind, selten verschattet werden und meist als Satteldach gebaut sind. Ob Hohenfelde, Horst oder Westerhorn: Sonne und Dachformen ähneln sich in der Gegend, die Preise der Betriebe aber nicht immer. Darum lohnt der Vergleich mehrerer Angebote. Unser Rat: Holen Sie zwei oder drei Angebote ein und vergleichen Sie nicht nur den Endpreis, sondern auch Modulleistung, Wechselrichter, Gerüst und die Anmeldung beim Netzbetreiber. Der Richtwert für Hohenfelde liegt bei 11.600 bis 16.000 € für 10 kWp.

Rechnerisch rund 980 kWh pro kWp und Jahr, berechnet aus der Globalstrahlung des Deutschen Wetterdienstes für genau diese Stelle. Die Balken zeigen, wie sich der Ertrag einer 10-kWp-Anlage über das Jahr verteilt.
Rechnen Sie selbst: Ihr Dach in Hohenfelde
Grobe Schätzung, kein Angebot. Annahmen bei Südausrichtung: Ohne Speicher werden höchstens 30 % des Solarstroms selbst genutzt und höchstens 30 % des Verbrauchs gedeckt, mit Speicher höchstens 55 % und 65 %. Strompreis rund 37 Cent je kWh (BDEW, Durchschnitt 2026), Einspeisevergütung 7,70 Cent je kWh (bis 10 kWp, Stand: Oktober 2026). Nicht berücksichtigt: laufende Kosten, Speicherverluste, der niedrigere Satz über 10 kWp und die 60-Prozent-Grenze.
Angebote für diese Größe anfragenSo rechnen wir: Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020), Monat für Monat mal einem Faktor für ca. 30–35° Neigung nach Süden und mal 0,87 für Systemverluste, leicht nach Breitengrad angepasst und mit PVGIS abgeglichen. Ost-West-Dächer liefern rund 80 %, Schatten mindert den Wert – ein rechnerischer Richtwert, keine Ertragsprognose.
Gilt für rund 10 kWp ohne Speicher, montiert und angemeldet, bei 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Speicher, Flachdach und Wärmepumpen-Anlage stehen in der Tabelle darunter.
| Anlagentyp | Richtwert Hohenfelde | Ausgangswert |
|---|---|---|
| PV-Anlage fürs Einfamilienhaus | 11.600–16.000 € | 12.000–16.000 € |
| PV-Anlage mit Stromspeicher | 15.800–22.700 € | 16.000–22.000 € |
| Photovoltaik auf dem Flachdach | 11.900–16.500 € | 12.000–16.000 € |
| Photovoltaik mit Wärmepumpe | 12.000–21.600 € | 12.000–21.000 € |
Für Anlagen bis 10 kWp, die zwischen dem 1. August und dem 31. Dezember 2026 in Betrieb gehen, beträgt die Einspeisevergütung 7,70 Cent pro Kilowattstunde für den eingespeisten Überschuss; für den Leistungsanteil über 10 kWp sind es 6,66 Cent (Stand: Oktober 2026, Bundesnetzagentur). Der Satz, der bei der Inbetriebnahme gilt, ist gesetzlich für 20 Jahre festgelegt. Für Anlagen, die ab 2027 in Betrieb gehen, soll die feste Vergütung laut Gesetzentwurf der Bundesregierung (Stand: Oktober 2026), noch nicht beschlossen, durch eine befristete Übergangszahlung und die Direktvermarktung abgelöst werden. Lassen Sie sich davon nicht unter Zeitdruck setzen: Für die Wirtschaftlichkeit zählt vor allem, wie viel Solarstrom Sie selbst nutzen.
Ja. Ost- oder Westdächer liefern rund 20 Prozent weniger als ein Süddach, verteilen den Ertrag aber besser über den Tag – das passt zu Haushalten, die morgens und abends Strom brauchen. Für Hohenfelde heißt das grob vier Fünftel der 980 kWh pro kWp, die ein Süddach hier rechnerisch schafft.
Laut Marktstammdatenregister (Stand 01.10.2026) sind in Hohenfelde 106 Solaranlagen in Betrieb, Steckersolargeräte eingeschlossen. 71 davon sind Anlagen bis 30 kWp auf Gebäuden – 80 je 1.000 Einwohner, mehr als bundesweit (55 je 1.000 Einwohner).
Die Montage auf einem Einfamilienhaus ist meist überschaubar; länger dauern oft Planung, Material und die Abstimmung mit dem Netzbetreiber. Laut Verbraucherzentrale muss dieser auf die Anfrage zum Netzanschluss einer Anlage bis 30 kWp innerhalb von vier Wochen antworten. Einen verbindlichen Termin nennt der Fachbetrieb im Angebot.
Das hängt vor allem davon ab, wie viel Strom Sie abends und nachts brauchen. Ohne Speicher nutzen Haushalte meist 20 bis 40 Prozent ihres Solarstroms selbst; mit einem Batteriespeicher lässt sich bis zu rund 70 Prozent des eigenen Strombedarfs mit Solarstrom decken. In Hohenfelde ist bei rund 52 % der kleinen Dachanlagen ein Speicher gemeldet (Deutschland: 47 %).
Module auf dem Dach, Wechselrichter im Haus: die klassische Anlage mit 8 bis 10 kWp, ohne Batterie.
Kosten und Details ansehenRund 10 kWp auf dem Dach plus Batterie im Haus: Solarstrom vom Mittag steht auch am Abend zur Verfügung.
Kosten und Details ansehenModule auf Gestellen, nach Süden oder Ost-West aufgeständert: für Bungalow, Anbau, Garage oder Carport mit flachem Dach.
Kosten und Details ansehenSolarstrom vom Dach auch für Heizung und Warmwasser: Anlage meist mit 10 bis 15 kWp, oft mit Speicher geplant.
Kosten und Details ansehenDachform, Ausrichtung, ungefährer Stromverbrauch: Ein paar Klicks genügen. Genau gemessen wird später vor Ort.
Sie bekommen eine E-Mail mit Bestätigungslink. Erst nach Ihrem Klick geht die Anfrage an höchstens drei Solarfachbetriebe aus Ihrer Region.
Die Betriebe sehen sich Ihr Dach an und schicken ein schriftliches Angebot. Legen Sie Leistung, Module, Wechselrichter und Preis nebeneinander – und entscheiden Sie in Ruhe.


PLZ 25358, Kreis Steinburg, Schleswig-Holstein. Die Karte zeigt Hohenfelde und die nächstgelegenen Orte – oft sind dort dieselben Betriebe unterwegs.
Kostenlos anfragen, Angebote von bis zu drei Solarfachbetrieben erhalten und in Ruhe entscheiden.
Jetzt Fachbetriebe anfragenKurz anfragen · schnelle Rückmeldung · keine Verpflichtung
Ein Süddach in Hohenfelde liefert rechnerisch rund 980 kWh pro kWp und Jahr. Beschreiben Sie Ihr Dach – Fachbetriebe, die Hohenfelde und Horst bedienen, melden sich mit Angeboten.
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