Preisstand:
Wer in Leibertingen über eine Solaranlage nachdenkt, will zuerst wissen, was das eigene Dach bringt. Unsere Schätzung bei Südausrichtung: rund 1.100 kWh pro Kilowattpeak und Jahr. Der Deutsche Wetterdienst nennt für die Rasterzelle von Leibertingen 1.154 kWh Sonnenenergie pro Quadratmeter im Jahresmittel – mehr als der Median aller Orte hier (1.088 kWh/m²). Für Photovoltaik sind das gute Bedingungen, Schatten und Ausrichtung vorausgesetzt. Die Monatsgrafik zeigt es genau: Im Juni sind es bei 10 kWp rund 1.390 kWh, im Dezember 330 kWh. Die Wintermonate November bis Februar tragen zusammen etwa 16 % bei. Hohe Dichte: 177 Dachanlagen auf tausend Einwohner zählt das Marktstammdatenregister in Leibertingen, 388 insgesamt. Das reicht für einen Platz im obersten Viertel der deutschen Gemeinden. Seit Anfang 2025 sind in Leibertingen 87 Solaranlagen neu in Betrieb gegangen, Steckersolargeräte eingeschlossen. Allein im Jahr 2025 kamen 30 Dachanlagen bis 30 kWp hinzu. Auf Gebäude mit höchstens zwei Wohnungen entfallen in Leibertingen 96 % aller Wohngebäude (Zensus 2022) – noch mehr als im Bund, wo es 82 % sind.
Wer hier plant, plant meist für das eigene Dach. Wer in Leibertingen wohnt, wohnt meist im Eigenen: Die Eigentümerquote beträgt 78 % – deutlich mehr als in Deutschland insgesamt (44 %). Angebote einholen, vergleichen, beauftragen – das liegt hier meist in einer Hand. Baujahr vor 1980: Das trifft in Leibertingen auf 54 % der Wohngebäude zu. Ist die Eindeckung alt, sollte sie vor den Modulen erneuert werden – sonst müssen diese später wieder herunter. Typisch für Leibertingen ist, dass freistehende Häuser mit viel Platz ringsum das Ortsbild prägen. Für Photovoltaik ist das eine gute Ausgangslage, weil die Dächer oft groß sind, selten verschattet werden und meist als Satteldach gebaut sind. Ob Leibertingen, Schwenningen oder Fridingen an der Donau: Sonne und Dachformen ähneln sich in der Gegend, die Preise der Betriebe aber nicht immer. Darum lohnt der Vergleich mehrerer Angebote. Als Richtwert für Leibertingen nennen wir 12.000 bis 16.600 € für 10 kWp ohne Speicher, inklusive Montage. Ob der Zählerschrank erneuert werden muss, zeigt erst das Angebot – das kann zusätzlich mehrere tausend Euro kosten.

Rechnerisch rund 1.100 kWh pro kWp und Jahr, berechnet aus der Globalstrahlung des Deutschen Wetterdienstes für genau diese Stelle. Die Balken zeigen, wie sich der Ertrag einer 10-kWp-Anlage über das Jahr verteilt.
Rechnen Sie selbst: Ihr Dach in Leibertingen
Grobe Schätzung, kein Angebot. Annahmen bei Südausrichtung: Ohne Speicher werden höchstens 30 % des Solarstroms selbst genutzt und höchstens 30 % des Verbrauchs gedeckt, mit Speicher höchstens 55 % und 65 %. Strompreis rund 37 Cent je kWh (BDEW, Durchschnitt 2026), Einspeisevergütung 7,70 Cent je kWh (bis 10 kWp, Stand: Oktober 2026). Nicht berücksichtigt: laufende Kosten, Speicherverluste, der niedrigere Satz über 10 kWp und die 60-Prozent-Grenze.
Angebote für diese Größe anfragenSo rechnen wir: Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020), Monat für Monat mal einem Faktor für ca. 30–35° Neigung nach Süden und mal 0,87 für Systemverluste, leicht nach Breitengrad angepasst und mit PVGIS abgeglichen. Ost-West-Dächer liefern rund 80 %, Schatten mindert den Wert – ein rechnerischer Richtwert, keine Ertragsprognose.
Gilt für rund 10 kWp ohne Speicher, montiert und angemeldet, bei 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Speicher, Flachdach und Wärmepumpen-Anlage stehen in der Tabelle darunter.
| Anlagentyp | Richtwert Leibertingen | Ausgangswert |
|---|---|---|
| PV-Anlage fürs Einfamilienhaus | 12.000–16.600 € | 12.000–16.000 € |
| PV-Anlage mit Stromspeicher | 16.500–22.900 € | 16.000–22.000 € |
| Photovoltaik auf dem Flachdach | 12.000–16.500 € | 12.000–16.000 € |
| Photovoltaik mit Wärmepumpe | 12.400–21.800 € | 12.000–21.000 € |
Deutlich weniger als im Sommer: Von November bis Februar kommen rechnerisch nur rund 16 % des Jahresertrags zusammen. Im Dezember erzeugt eine 10-kWp-Anlage hier etwa 330 kWh, im Juli rund 1.420 kWh. Im Winter kommt der meiste Strom deshalb weiter aus dem Netz.
Das hängt vor allem davon ab, wie viel Strom Sie abends und nachts brauchen. Ohne Speicher nutzen Haushalte meist 20 bis 40 Prozent ihres Solarstroms selbst; mit einem Batteriespeicher lässt sich bis zu rund 70 Prozent des eigenen Strombedarfs mit Solarstrom decken. In Leibertingen ist bei rund 38 % der kleinen Dachanlagen ein Speicher gemeldet (Deutschland: 47 %).
Rechnerisch etwa 11.000 kWh im Jahr, wenn die Module nach Süden zeigen und rund 30 bis 35 Grad geneigt sind. Grundlage ist die Globalstrahlung des Deutschen Wetterdienstes für die Rasterzelle von Leibertingen, Mittel 1991–2020, abzüglich typischer Verluste in Wechselrichter und Leitungen. Ein Ost-West-Dach liefert rund 20 % weniger, Schatten mindert den Ertrag zusätzlich.
Eine Beispielrechnung, gerundet: Eine 10-kWp-Anlage erzeugt hier rechnerisch etwa 11.000 kWh. Deckt ein Vier-Personen-Haushalt (rund 3.800 kWh Verbrauch) ohne Speicher etwa 30 % seines Bedarfs mit Solarstrom, spart er bei rund 37 Cent je kWh gut 400 Euro im Jahr; für den eingespeisten Rest gibt es 7,70 Cent je kWh (Stand: Oktober 2026). Laufende Kosten, Speicherverluste und die 60-Prozent-Grenze sind dabei nicht berücksichtigt.
Nein. Für Photovoltaikanlagen bis 30 kWp auf oder in der Nähe von Wohngebäuden fällt keine Mehrwertsteuer an – das gilt auch für den Batteriespeicher und die Montage (Nullsteuersatz, § 12 Abs. 3 UStG, Stand: Oktober 2026). Das gilt in Leibertingen wie überall in Deutschland.
Ja. Ost- oder Westdächer liefern rund 20 Prozent weniger als ein Süddach, verteilen den Ertrag aber besser über den Tag – das passt zu Haushalten, die morgens und abends Strom brauchen. Für Leibertingen heißt das grob vier Fünftel der 1.100 kWh pro kWp, die ein Süddach hier rechnerisch schafft.
Module auf dem Dach, Wechselrichter im Haus: die klassische Anlage mit 8 bis 10 kWp, ohne Batterie.
Kosten und Details ansehenRund 10 kWp auf dem Dach plus Batterie im Haus: Solarstrom vom Mittag steht auch am Abend zur Verfügung.
Kosten und Details ansehenModule auf Gestellen, nach Süden oder Ost-West aufgeständert: für Bungalow, Anbau, Garage oder Carport mit flachem Dach.
Kosten und Details ansehenSolarstrom vom Dach auch für Heizung und Warmwasser: Anlage meist mit 10 bis 15 kWp, oft mit Speicher geplant.
Kosten und Details ansehenDachform, Ausrichtung, ungefährer Stromverbrauch: Ein paar Klicks genügen. Genau gemessen wird später vor Ort.
Sie bekommen eine E-Mail mit Bestätigungslink. Erst nach Ihrem Klick geht die Anfrage an höchstens drei Solarfachbetriebe aus Ihrer Region.
Die Betriebe sehen sich Ihr Dach an und schicken ein schriftliches Angebot. Legen Sie Leistung, Module, Wechselrichter und Preis nebeneinander – und entscheiden Sie in Ruhe.


PLZ 88637, Landkreis Sigmaringen, Baden-Württemberg. Die Karte zeigt Leibertingen und die nächstgelegenen Orte – oft sind dort dieselben Betriebe unterwegs.
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