Preisstand:
11.100 kWh im Jahr – so viel Solarstrom käme rechnerisch von einer 10-kWp-Anlage auf einem nach Süden geneigten Dach in Dürrlewang. Das ist ein Richtwert, keine Messung. Drei Jahrzehnte Wetterdaten ergeben für Dürrlewang eine Globalstrahlung von 1.162 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr – mehr als der Median aller Orte hier (1.088 kWh/m²). Wer hier ein unverschattetes Dach hat, nutzt eine der besseren Lagen im Land. 15 % im Winter, 50 % im Sommer: So teilt sich der berechnete Jahresertrag in Dürrlewang grob auf, gezählt von November bis Februar und von Mai bis August. Wer den Eigenverbrauch planen will, sollte diese Verteilung kennen. 10.601 Gebäudeanlagen mit höchstens 30 kWp verzeichnet das Marktstammdatenregister in ganz Stuttgart. Bezogen auf die Einwohnerzahl, 17 auf tausend, liegt das im unteren Viertel der deutschen Gemeinden. 6.608 Solaranlagen aller Bauarten sind in ganz Stuttgart seit Januar 2025 hinzugekommen (Stand 01.10.2026), darunter 1.733 Dachanlagen bis 30 kWp aus dem Jahr 2025. Im Gebäudebestand in ganz Stuttgart haben 50 % der Häuser höchstens zwei Wohnungen – weit entfernt vom Bundeswert (82 %). Wer zu dieser Gruppe gehört, kann eine Dachanlage ohne Eigentümergemeinschaft planen.
Mehr Mieter als Selbstnutzer: In ganz Stuttgart wohnen in 31 % der Wohnungen die Eigentümer selbst (Zensus 2022). Wer zu ihnen gehört und ein Haus besitzt, kann eine Anlage ohne Umwege anfragen. Ein Haus aus den Sechzigern oder ein Neubau? In ganz Stuttgart wurden 76 % der Wohngebäude vor 1980 errichtet (Zensus 2022). Je älter das Haus, desto wichtiger ist der Blick auf Leitungen und Zählerplatz, bevor die Module kommen. In dichter Bebauung wie in Dürrlewang zählt jeder Meter Dach, weil Ein- und Zweifamilienhäuser seltener sind und ihre Dachflächen häufig durch Nachbargebäude, Gauben oder Aufbauten begrenzt werden. Wer ein eigenes Haus mit freier Dachfläche hat, kann sie trotzdem gut nutzen. Ob Dürrlewang, Stuttgart oder Leinfelden-Echterdingen: Sonne und Dachformen ähneln sich in der Gegend, die Preise der Betriebe aber nicht immer. Darum lohnt der Vergleich mehrerer Angebote. Als Richtwert für Dürrlewang nennen wir 12.700 bis 17.000 € für 10 kWp ohne Speicher, inklusive Montage. Ob der Zählerschrank erneuert werden muss, zeigt erst das Angebot – das kann zusätzlich mehrere tausend Euro kosten.

Rechnerisch rund 1.110 kWh pro kWp und Jahr, berechnet aus der Globalstrahlung des Deutschen Wetterdienstes für genau diese Stelle. Die Balken zeigen, wie sich der Ertrag einer 10-kWp-Anlage über das Jahr verteilt.
Rechnen Sie selbst: Ihr Dach in Dürrlewang
Grobe Schätzung, kein Angebot. Annahmen bei Südausrichtung: Ohne Speicher werden höchstens 30 % des Solarstroms selbst genutzt und höchstens 30 % des Verbrauchs gedeckt, mit Speicher höchstens 55 % und 65 %. Strompreis rund 37 Cent je kWh (BDEW, Durchschnitt 2026), Einspeisevergütung 7,70 Cent je kWh (bis 10 kWp, Stand: Oktober 2026). Nicht berücksichtigt: laufende Kosten, Speicherverluste, der niedrigere Satz über 10 kWp und die 60-Prozent-Grenze.
Angebote für diese Größe anfragenSo rechnen wir: Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020), Monat für Monat mal einem Faktor für ca. 30–35° Neigung nach Süden und mal 0,87 für Systemverluste, leicht nach Breitengrad angepasst und mit PVGIS abgeglichen. Ost-West-Dächer liefern rund 80 %, Schatten mindert den Wert – ein rechnerischer Richtwert, keine Ertragsprognose.
Gilt für rund 10 kWp ohne Speicher, montiert und angemeldet, bei 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Speicher, Flachdach und Wärmepumpen-Anlage stehen in der Tabelle darunter.
| Anlagentyp | Richtwert Dürrlewang | Ausgangswert |
|---|---|---|
| PV-Anlage fürs Einfamilienhaus | 12.700–17.000 € | 12.000–16.000 € |
| PV-Anlage mit Stromspeicher | 16.300–23.300 € | 16.000–22.000 € |
| Photovoltaik auf dem Flachdach | 12.600–17.300 € | 12.000–16.000 € |
| Photovoltaik mit Wärmepumpe | 12.500–22.700 € | 12.000–21.000 € |
Für Anlagen bis 10 kWp, die zwischen dem 1. August und dem 31. Dezember 2026 in Betrieb gehen, beträgt die Einspeisevergütung 7,70 Cent pro Kilowattstunde für den eingespeisten Überschuss; für den Leistungsanteil über 10 kWp sind es 6,66 Cent (Stand: Oktober 2026, Bundesnetzagentur). Der Satz, der bei der Inbetriebnahme gilt, ist gesetzlich für 20 Jahre festgelegt. Für Anlagen, die ab 2027 in Betrieb gehen, soll die feste Vergütung laut Gesetzentwurf der Bundesregierung (Stand: Oktober 2026), noch nicht beschlossen, durch eine befristete Übergangszahlung und die Direktvermarktung abgelöst werden. Lassen Sie sich davon nicht unter Zeitdruck setzen: Für die Wirtschaftlichkeit zählt vor allem, wie viel Solarstrom Sie selbst nutzen.
Die KfW finanziert Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher mit dem Förderkredit 270 – bis zu 100 % der Investitionskosten, beantragt über Ihre Bank vor Beginn des Vorhabens. Voraussetzung ist, dass zumindest ein Teil des Stroms ins Netz eingespeist wird. Einige Länder und Kommunen haben eigene Programme, deren Mittel oft schnell ausgeschöpft sind. Prüfen Sie vor der Auftragsvergabe, was aktuell gilt.
Die Globalstrahlung liegt hier im langjährigen Mittel bei 1.162 kWh pro Quadratmeter und Jahr – mehr als der Median aller Orte hier (1.088 kWh/m²). In Deutschland erzeugen Süddächer rechnerisch etwa 900 bis 1.100 kWh pro kWp; für Dürrlewang kommen wir auf rund 1.110 kWh. Wichtiger als ein paar Prozent Sonne sind Ausrichtung und Schatten auf Ihrem Dach.
An einer vollständigen, vergleichbaren Aufstellung: Leistung in kWp, Modul- und Wechselrichtertyp, Gerüst, Montage, Anmeldung beim Netzbetreiber und Eintrag ins Marktstammdatenregister. Prüfen Sie, ob ein Umbau des Zählerschranks enthalten ist. Dann lässt sich der Preis pro kWp fair vergleichen.
Das hängt vor allem davon ab, wie viel Strom Sie abends und nachts brauchen. Ohne Speicher nutzen Haushalte meist 20 bis 40 Prozent ihres Solarstroms selbst; mit einem Batteriespeicher lässt sich bis zu rund 70 Prozent des eigenen Strombedarfs mit Solarstrom decken. In ganz Stuttgart ist bei rund 54 % der kleinen Dachanlagen ein Speicher gemeldet (Deutschland: 47 %).
Module auf dem Dach, Wechselrichter im Haus: die klassische Anlage mit 8 bis 10 kWp, ohne Batterie.
Kosten und Details ansehenRund 10 kWp auf dem Dach plus Batterie im Haus: Solarstrom vom Mittag steht auch am Abend zur Verfügung.
Kosten und Details ansehenModule auf Gestellen, nach Süden oder Ost-West aufgeständert: für Bungalow, Anbau, Garage oder Carport mit flachem Dach.
Kosten und Details ansehenSolarstrom vom Dach auch für Heizung und Warmwasser: Anlage meist mit 10 bis 15 kWp, oft mit Speicher geplant.
Kosten und Details ansehenDachform, Ausrichtung, ungefährer Stromverbrauch: Ein paar Klicks genügen. Genau gemessen wird später vor Ort.
Sie bekommen eine E-Mail mit Bestätigungslink. Erst nach Ihrem Klick geht die Anfrage an höchstens drei Solarfachbetriebe aus Ihrer Region.
Die Betriebe sehen sich Ihr Dach an und schicken ein schriftliches Angebot. Legen Sie Leistung, Module, Wechselrichter und Preis nebeneinander – und entscheiden Sie in Ruhe.


PLZ 70565, Stadt Stuttgart, Baden-Württemberg. Die Karte zeigt Dürrlewang und die nächstgelegenen Orte – oft sind dort dieselben Betriebe unterwegs.
Kostenlos anfragen, Angebote von bis zu drei Solarfachbetrieben erhalten und in Ruhe entscheiden.
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Was Ihr Dach in Dürrlewang erzeugen kann, steht unten, gerechnet mit Sonnendaten des Deutschen Wetterdienstes. Die Angebote kommen von Betrieben, die auch in Stuttgart montieren.
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