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Eine typische Anlage fürs Einfamilienhaus hat acht bis zehn Kilowattpeak. Auf einem Süddach in Stuttgart-Ost erzeugt sie rechnerisch 8.900 bis 11.100 kWh Strom im Jahr. Drei Jahrzehnte Wetterdaten ergeben für Stuttgart-Ost eine Globalstrahlung von 1.163 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr – ein Wert im sonnigsten Viertel der Orte auf dieser Website. Wer hier ein unverschattetes Dach hat, nutzt eine der besseren Lagen im Land. Der stärkste Monat ist rechnerisch der Juli: Dann liefert eine 10-kWp-Anlage hier rund 1.450 kWh. Die vier Monate von November bis Februar tragen nur etwa 15 % zum Jahresertrag bei. Laut Marktstammdatenregister sind in ganz Stuttgart 10.601 Solaranlagen bis 30 kWp auf Gebäuden in Betrieb, 17 je 1.000 Einwohner – im unteren Viertel der deutschen Gemeinden; der Bundesschnitt liegt bei 55. Auf vielen Dächern ist also noch Platz für Module. 6.608 Solaranlagen aller Bauarten sind in ganz Stuttgart seit Januar 2025 hinzugekommen (Stand 01.10.2026), darunter 1.733 Dachanlagen bis 30 kWp aus dem Jahr 2025. Viele Mehrfamilienhäuser, weniger Eigenheime: Nur 50 % der Wohngebäude in ganz Stuttgart sind Ein- oder Zweifamilienhäuser (Zensus 2022).
Für genau diese Häuser sind die Angebote hier gedacht. Laut Zensus 2022 leben in ganz Stuttgart in 31 % der Wohnungen die Besitzer selbst – im Mittelfeld; bundesweit sind es 44 %. Für sie ist eine Dachanlage eine Entscheidung im eigenen Haushalt. Wie alt sind die Häuser? In ganz Stuttgart entstanden 76 % der Wohngebäude vor 1980 (Zensus 2022). Bei der Besichtigung prüft der Fachbetrieb, ob Dachstuhl und Eindeckung die Module viele Jahre tragen. Ein eigenes Haus in dichter Lage wie in Stuttgart-Ost hat oft ein kleineres Dach und Nachbargebäude, die Schatten werfen können. Eine Verschattungsanalyse gehört deshalb in jedes ernsthafte Angebot. Kurze Wege zählen: Ein Betrieb aus der Nähe, etwa aus Stuttgart, ist bei Rückfragen, Wartung oder einer späteren Erweiterung schneller vor Ort als einer aus der Ferne. Rechnerisch, nicht versprochen: Alle Werte auf dieser Seite sind Schätzungen. Was Ihre Anlage in Stuttgart-Ost erzeugt, hängt von Dach, Schatten und Verbrauch ab, was sie kostet, vom Angebot; unser Richtwert für 10 kWp liegt bei 12.700 bis 17.000 €.

Rechnerisch rund 1.110 kWh pro kWp und Jahr, berechnet aus der Globalstrahlung des Deutschen Wetterdienstes für genau diese Stelle. Die Balken zeigen, wie sich der Ertrag einer 10-kWp-Anlage über das Jahr verteilt.
Rechnen Sie selbst: Ihr Dach in Stuttgart-Ost
Grobe Schätzung, kein Angebot. Annahmen bei Südausrichtung: Ohne Speicher werden höchstens 30 % des Solarstroms selbst genutzt und höchstens 30 % des Verbrauchs gedeckt, mit Speicher höchstens 55 % und 65 %. Strompreis rund 37 Cent je kWh (BDEW, Durchschnitt 2026), Einspeisevergütung 7,70 Cent je kWh (bis 10 kWp, Stand: Oktober 2026). Nicht berücksichtigt: laufende Kosten, Speicherverluste, der niedrigere Satz über 10 kWp und die 60-Prozent-Grenze.
Angebote für diese Größe anfragenSo rechnen wir: Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020), Monat für Monat mal einem Faktor für ca. 30–35° Neigung nach Süden und mal 0,87 für Systemverluste, leicht nach Breitengrad angepasst und mit PVGIS abgeglichen. Ost-West-Dächer liefern rund 80 %, Schatten mindert den Wert – ein rechnerischer Richtwert, keine Ertragsprognose.
Gilt für rund 10 kWp ohne Speicher, montiert und angemeldet, bei 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Speicher, Flachdach und Wärmepumpen-Anlage stehen in der Tabelle darunter.
| Anlagentyp | Richtwert Stuttgart-Ost | Ausgangswert |
|---|---|---|
| PV-Anlage fürs Einfamilienhaus | 12.700–17.000 € | 12.000–16.000 € |
| PV-Anlage mit Stromspeicher | 16.600–23.800 € | 16.000–22.000 € |
| Photovoltaik auf dem Flachdach | 12.200–16.800 € | 12.000–16.000 € |
| Photovoltaik mit Wärmepumpe | 12.600–22.700 € | 12.000–21.000 € |
Eine Beispielrechnung, gerundet: Eine 10-kWp-Anlage erzeugt hier rechnerisch etwa 11.100 kWh. Deckt ein Vier-Personen-Haushalt (rund 3.800 kWh Verbrauch) ohne Speicher etwa 30 % seines Bedarfs mit Solarstrom, spart er bei rund 37 Cent je kWh gut 400 Euro im Jahr; für den eingespeisten Rest gibt es 7,70 Cent je kWh (Stand: Oktober 2026). Laufende Kosten, Speicherverluste und die 60-Prozent-Grenze sind dabei nicht berücksichtigt.
Das hängt vor allem davon ab, wie viel Strom Sie abends und nachts brauchen. Ohne Speicher nutzen Haushalte meist 20 bis 40 Prozent ihres Solarstroms selbst; mit einem Batteriespeicher lässt sich bis zu rund 70 Prozent des eigenen Strombedarfs mit Solarstrom decken. In ganz Stuttgart ist bei rund 54 % der kleinen Dachanlagen ein Speicher gemeldet (Deutschland: 47 %).
Für rund 10 kWp ohne Speicher rechnen wir in Stuttgart-Ost mit 12.700 bis 17.000 €, inklusive Montage, Gerüst, Inbetriebnahme und Anmeldung beim Netzbetreiber, bei 0 % Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Mit Batteriespeicher wird es teurer; die Tabelle auf dieser Seite nennt alle vier Anlagentypen. Ein Umbau des Zählerschranks kann zusätzlich mehrere tausend Euro kosten.
Die Montage auf einem Einfamilienhaus ist meist überschaubar; länger dauern oft Planung, Material und die Abstimmung mit dem Netzbetreiber. Laut Verbraucherzentrale muss dieser auf die Anfrage zum Netzanschluss einer Anlage bis 30 kWp innerhalb von vier Wochen antworten. Einen verbindlichen Termin nennt der Fachbetrieb im Angebot.
Für Anlagen bis 10 kWp, die zwischen dem 1. August und dem 31. Dezember 2026 in Betrieb gehen, beträgt die Einspeisevergütung 7,70 Cent pro Kilowattstunde für den eingespeisten Überschuss; für den Leistungsanteil über 10 kWp sind es 6,66 Cent (Stand: Oktober 2026, Bundesnetzagentur). Der Satz, der bei der Inbetriebnahme gilt, ist gesetzlich für 20 Jahre festgelegt. Für Anlagen, die ab 2027 in Betrieb gehen, soll die feste Vergütung laut Gesetzentwurf der Bundesregierung (Stand: Oktober 2026), noch nicht beschlossen, durch eine befristete Übergangszahlung und die Direktvermarktung abgelöst werden. Lassen Sie sich davon nicht unter Zeitdruck setzen: Für die Wirtschaftlichkeit zählt vor allem, wie viel Solarstrom Sie selbst nutzen.
Deutlich weniger als im Sommer: Von November bis Februar kommen rechnerisch nur rund 15 % des Jahresertrags zusammen. Im Dezember erzeugt eine 10-kWp-Anlage hier etwa 320 kWh, im Juli rund 1.450 kWh. Im Winter kommt der meiste Strom deshalb weiter aus dem Netz.
Module auf dem Dach, Wechselrichter im Haus: die klassische Anlage mit 8 bis 10 kWp, ohne Batterie.
Kosten und Details ansehenRund 10 kWp auf dem Dach plus Batterie im Haus: Solarstrom vom Mittag steht auch am Abend zur Verfügung.
Kosten und Details ansehenModule auf Gestellen, nach Süden oder Ost-West aufgeständert: für Bungalow, Anbau, Garage oder Carport mit flachem Dach.
Kosten und Details ansehenSolarstrom vom Dach auch für Heizung und Warmwasser: Anlage meist mit 10 bis 15 kWp, oft mit Speicher geplant.
Kosten und Details ansehenDachform, Ausrichtung, ungefährer Stromverbrauch: Ein paar Klicks genügen. Genau gemessen wird später vor Ort.
Sie bekommen eine E-Mail mit Bestätigungslink. Erst nach Ihrem Klick geht die Anfrage an höchstens drei Solarfachbetriebe aus Ihrer Region.
Die Betriebe sehen sich Ihr Dach an und schicken ein schriftliches Angebot. Legen Sie Leistung, Module, Wechselrichter und Preis nebeneinander – und entscheiden Sie in Ruhe.


PLZ 70188, Stadt Stuttgart, Baden-Württemberg. Die Karte zeigt Stuttgart-Ost und die nächstgelegenen Orte – oft sind dort dieselben Betriebe unterwegs.
Kostenlos anfragen, Angebote von bis zu drei Solarfachbetrieben erhalten und in Ruhe entscheiden.
Jetzt Fachbetriebe anfragenErtrag aus DWD-Daten · Anlagen im Ort · bis zu 3 Angebote
Was Ihr Dach in Stuttgart-Ost erzeugen kann, steht unten, gerechnet mit Sonnendaten des Deutschen Wetterdienstes. Die Angebote kommen von Betrieben, die auch in Stuttgart montieren.
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