Preisstand:
Photovoltaik in Grafenwiesen beginnt mit einer einfachen Rechnung: Jedes Kilowattpeak Modulleistung auf einem Süddach erzeugt hier rechnerisch etwa 1.080 kWh Strom im Jahr. Die Globalstrahlung in Grafenwiesen liegt bei 1.127 kWh je Quadratmeter und Jahr, gemittelt über drei Jahrzehnte – leicht über dem bundesweiten Median von 1.088 kWh/m². Für eine Solaranlage auf dem Dach ist das eine gute Ausgangslage. Der stärkste Monat ist rechnerisch der Juli: Dann liefert eine 10-kWp-Anlage hier rund 1.400 kWh. Die vier Monate von November bis Februar tragen nur etwa 15 % zum Jahresertrag bei. 148 Dachanlagen bis 30 kWp je 1.000 Einwohner – mehr als doppelt so viele wie im Bundesschnitt (55). Insgesamt sind es in Grafenwiesen 215, eingetragen im Marktstammdatenregister. Ein Stromspeicher ist in Grafenwiesen bei rund 37 % der kleinen Dachanlagen gemeldet – im Bundesschnitt bei 47 %. Ob er sich für Ihren Haushalt rechnet, hängt vor allem vom Verbrauch am Abend ab. Kleine Wohnhäuser prägen den Bestand in Grafenwiesen: 94 % der Gebäude haben höchstens zwei Wohnungen – mehr als in Deutschland insgesamt (82 %). Fast jedes Dach gehört damit zu einem einzelnen Haushalt oder zwei Parteien.
Wer in Grafenwiesen wohnt, wohnt meist im Eigenen: Die Eigentümerquote beträgt 77 % – ein Wert, von dem der Bund (44 %) weit entfernt ist. Angebote einholen, vergleichen, beauftragen – das liegt hier meist in einer Hand. Ein Haus aus den Sechzigern oder ein Neubau? In Grafenwiesen wurden 58 % der Wohngebäude vor 1980 errichtet (Zensus 2022). Je älter das Haus, desto wichtiger ist der Blick auf Leitungen und Zählerplatz, bevor die Module kommen. Lockere Bebauung, viele Gärten: In Grafenwiesen werfen Bäume und Gauben mitunter mehr Schatten als die Nachbarhäuser. Ein Blick auf das Dach zu verschiedenen Tageszeiten hilft, bevor der Fachbetrieb kommt. Die Nähe zählt auch nach der Montage: Wartung, ein Wechselrichtertausch nach Jahren oder eine spätere Erweiterung gehen mit einem Betrieb aus der Gegend um Kötzting leichter als mit einem weit entfernten. Unser Rat: Holen Sie zwei oder drei Angebote ein und vergleichen Sie nicht nur den Endpreis, sondern auch Modulleistung, Wechselrichter, Gerüst und die Anmeldung beim Netzbetreiber. Der Richtwert für Grafenwiesen liegt bei 12.000 bis 16.500 € für 10 kWp.

Rechnerisch rund 1.080 kWh pro kWp und Jahr, berechnet aus der Globalstrahlung des Deutschen Wetterdienstes für genau diese Stelle. Die Balken zeigen, wie sich der Ertrag einer 10-kWp-Anlage über das Jahr verteilt.
Rechnen Sie selbst: Ihr Dach in Grafenwiesen
Grobe Schätzung, kein Angebot. Annahmen bei Südausrichtung: Ohne Speicher werden höchstens 30 % des Solarstroms selbst genutzt und höchstens 30 % des Verbrauchs gedeckt, mit Speicher höchstens 55 % und 65 %. Strompreis rund 37 Cent je kWh (BDEW, Durchschnitt 2026), Einspeisevergütung 7,70 Cent je kWh (bis 10 kWp, Stand: Oktober 2026). Nicht berücksichtigt: laufende Kosten, Speicherverluste, der niedrigere Satz über 10 kWp und die 60-Prozent-Grenze.
Angebote für diese Größe anfragenSo rechnen wir: Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020), Monat für Monat mal einem Faktor für ca. 30–35° Neigung nach Süden und mal 0,87 für Systemverluste, leicht nach Breitengrad angepasst und mit PVGIS abgeglichen. Ost-West-Dächer liefern rund 80 %, Schatten mindert den Wert – ein rechnerischer Richtwert, keine Ertragsprognose.
Gilt für rund 10 kWp ohne Speicher, montiert und angemeldet, bei 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Speicher, Flachdach und Wärmepumpen-Anlage stehen in der Tabelle darunter.
| Anlagentyp | Richtwert Grafenwiesen | Ausgangswert |
|---|---|---|
| PV-Anlage fürs Einfamilienhaus | 12.000–16.500 € | 12.000–16.000 € |
| PV-Anlage mit Stromspeicher | 16.600–23.300 € | 16.000–22.000 € |
| Photovoltaik auf dem Flachdach | 12.200–17.000 € | 12.000–16.000 € |
| Photovoltaik mit Wärmepumpe | 12.200–21.600 € | 12.000–21.000 € |
Nein. Steckersolargeräte (Balkonkraftwerke) bis 800 Watt sind nicht Thema dieser Seite: Hier geht es um Photovoltaikanlagen auf dem Dach, die ein Fachbetrieb plant und montiert.
An einer vollständigen, vergleichbaren Aufstellung: Leistung in kWp, Modul- und Wechselrichtertyp, Gerüst, Montage, Anmeldung beim Netzbetreiber und Eintrag ins Marktstammdatenregister. Prüfen Sie, ob ein Umbau des Zählerschranks enthalten ist. Dann lässt sich der Preis pro kWp fair vergleichen.
Für Anlagen bis 10 kWp, die zwischen dem 1. August und dem 31. Dezember 2026 in Betrieb gehen, beträgt die Einspeisevergütung 7,70 Cent pro Kilowattstunde für den eingespeisten Überschuss; für den Leistungsanteil über 10 kWp sind es 6,66 Cent (Stand: Oktober 2026, Bundesnetzagentur). Der Satz, der bei der Inbetriebnahme gilt, ist gesetzlich für 20 Jahre festgelegt. Für Anlagen, die ab 2027 in Betrieb gehen, soll die feste Vergütung laut Gesetzentwurf der Bundesregierung (Stand: Oktober 2026), noch nicht beschlossen, durch eine befristete Übergangszahlung und die Direktvermarktung abgelöst werden. Lassen Sie sich davon nicht unter Zeitdruck setzen: Für die Wirtschaftlichkeit zählt vor allem, wie viel Solarstrom Sie selbst nutzen.
Deutlich weniger als im Sommer: Von November bis Februar kommen rechnerisch nur rund 15 % des Jahresertrags zusammen. Im Dezember erzeugt eine 10-kWp-Anlage hier etwa 280 kWh, im Juli rund 1.400 kWh. Im Winter kommt der meiste Strom deshalb weiter aus dem Netz.
Ja. Ost- oder Westdächer liefern rund 20 Prozent weniger als ein Süddach, verteilen den Ertrag aber besser über den Tag – das passt zu Haushalten, die morgens und abends Strom brauchen. Für Grafenwiesen heißt das grob vier Fünftel der 1.080 kWh pro kWp, die ein Süddach hier rechnerisch schafft.
Eine Beispielrechnung, gerundet: Eine 10-kWp-Anlage erzeugt hier rechnerisch etwa 10.800 kWh. Deckt ein Vier-Personen-Haushalt (rund 3.800 kWh Verbrauch) ohne Speicher etwa 30 % seines Bedarfs mit Solarstrom, spart er bei rund 37 Cent je kWh gut 400 Euro im Jahr; für den eingespeisten Rest gibt es 7,70 Cent je kWh (Stand: Oktober 2026). Laufende Kosten, Speicherverluste und die 60-Prozent-Grenze sind dabei nicht berücksichtigt.
Module auf dem Dach, Wechselrichter im Haus: die klassische Anlage mit 8 bis 10 kWp, ohne Batterie.
Kosten und Details ansehenRund 10 kWp auf dem Dach plus Batterie im Haus: Solarstrom vom Mittag steht auch am Abend zur Verfügung.
Kosten und Details ansehenModule auf Gestellen, nach Süden oder Ost-West aufgeständert: für Bungalow, Anbau, Garage oder Carport mit flachem Dach.
Kosten und Details ansehenSolarstrom vom Dach auch für Heizung und Warmwasser: Anlage meist mit 10 bis 15 kWp, oft mit Speicher geplant.
Kosten und Details ansehenDachform, Ausrichtung, ungefährer Stromverbrauch: Ein paar Klicks genügen. Genau gemessen wird später vor Ort.
Sie bekommen eine E-Mail mit Bestätigungslink. Erst nach Ihrem Klick geht die Anfrage an höchstens drei Solarfachbetriebe aus Ihrer Region.
Die Betriebe sehen sich Ihr Dach an und schicken ein schriftliches Angebot. Legen Sie Leistung, Module, Wechselrichter und Preis nebeneinander – und entscheiden Sie in Ruhe.


PLZ 93479, Landkreis Cham, Bayern. Die Karte zeigt Grafenwiesen und die nächstgelegenen Orte – oft sind dort dieselben Betriebe unterwegs.
Kostenlos anfragen, Angebote von bis zu drei Solarfachbetrieben erhalten und in Ruhe entscheiden.
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Ein Süddach in Grafenwiesen liefert rechnerisch rund 1.080 kWh pro kWp und Jahr. Beschreiben Sie Ihr Dach – Fachbetriebe, die Grafenwiesen und Kötzting bedienen, melden sich mit Angeboten.
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