Preisstand:
Kilowattpeak, Kilowattstunde, Süddach: Mit diesen drei Begriffen lässt sich für Polling schnell überschlagen, was eine Anlage bringt. Ein kWp liefert hier rechnerisch rund 1.140 kWh im Jahr, zehn kWp also etwa 11.400 kWh. Der Deutsche Wetterdienst nennt für die Rasterzelle von Polling 1.193 kWh Sonnenenergie pro Quadratmeter im Jahresmittel – merklich über dem bundesweiten Median von 1.088 kWh/m². Für Photovoltaik sind das gute Bedingungen, Schatten und Ausrichtung vorausgesetzt. Wann liefert die Anlage am meisten? In Polling rechnerisch im Juli, mit rund 1.470 kWh bei 10 kWp. Von November bis Februar kommt dagegen nur ein kleiner Teil zusammen, etwa 15 % der Jahresmenge. Wer hier ein Dach belegt, ist in guter Gesellschaft: In Polling laufen 662 kleine Solaranlagen auf Gebäuden, das entspricht 201 je 1.000 Bewohner – gut doppelt so viel wie der Bundeswert von 55. Zubau in Zahlen: 88 neue Solaranlagen jeder Art sind in Polling seit Jahresbeginn 2025 dazugekommen. Insgesamt stehen dort 228 Stromspeicher im Register, gewerbliche eingeschlossen. Fast jedes Wohnhaus in Polling ist ein Ein- oder Zweifamilienhaus: 97 % laut Zensus 2022 – über dem deutschen Anteil von 82 %.
Über Module auf dem Dach entscheidet hier fast immer, wem das Haus gehört. 74 % der Wohnungen in Polling werden von ihren Eigentümern bewohnt – ein Wert, von dem der Bund (44 %) weit entfernt ist. Die Entscheidung für Module auf dem Dach fällt hier meist am eigenen Küchentisch. Vor 1980 errichtet: 56 % der Wohngebäude in Polling, so der Zensus 2022. Module halten in der Regel 25 bis 30 Jahre – das Dach darunter sollte das auch schaffen. Wer in Polling wohnt, hat oft Platz: Neben dem Wohnhaus kommen Garage, Scheune oder Anbau als Fläche für Module infrage. Ob sie tragen und wie die Leitung ins Haus kommt, klärt der Fachbetrieb. Die Nähe zählt auch nach der Montage: Wartung, ein Wechselrichtertausch nach Jahren oder eine spätere Erweiterung gehen mit einem Betrieb aus der Gegend um Tüßling leichter als mit einem weit entfernten. Den Rechner neben der Monatsgrafik können Sie mit Anlagengröße und Verbrauch füllen. Er liefert eine grobe Schätzung; den Preis für Ihr Dach in Polling nennen erst die Fachbetriebe, unser Richtwert liegt bei 12.400 bis 16.500 €.

Rechnerisch rund 1.140 kWh pro kWp und Jahr, berechnet aus der Globalstrahlung des Deutschen Wetterdienstes für genau diese Stelle. Die Balken zeigen, wie sich der Ertrag einer 10-kWp-Anlage über das Jahr verteilt.
Rechnen Sie selbst: Ihr Dach in Polling
Grobe Schätzung, kein Angebot. Annahmen bei Südausrichtung: Ohne Speicher werden höchstens 30 % des Solarstroms selbst genutzt und höchstens 30 % des Verbrauchs gedeckt, mit Speicher höchstens 55 % und 65 %. Strompreis rund 37 Cent je kWh (BDEW, Durchschnitt 2026), Einspeisevergütung 7,70 Cent je kWh (bis 10 kWp, Stand: Oktober 2026). Nicht berücksichtigt: laufende Kosten, Speicherverluste, der niedrigere Satz über 10 kWp und die 60-Prozent-Grenze.
Angebote für diese Größe anfragenSo rechnen wir: Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020), Monat für Monat mal einem Faktor für ca. 30–35° Neigung nach Süden und mal 0,87 für Systemverluste, leicht nach Breitengrad angepasst und mit PVGIS abgeglichen. Ost-West-Dächer liefern rund 80 %, Schatten mindert den Wert – ein rechnerischer Richtwert, keine Ertragsprognose.
Gilt für rund 10 kWp ohne Speicher, montiert und angemeldet, bei 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Speicher, Flachdach und Wärmepumpen-Anlage stehen in der Tabelle darunter.
| Anlagentyp | Richtwert Polling | Ausgangswert |
|---|---|---|
| PV-Anlage fürs Einfamilienhaus | 12.400–16.500 € | 12.000–16.000 € |
| PV-Anlage mit Stromspeicher | 16.000–23.300 € | 16.000–22.000 € |
| Photovoltaik auf dem Flachdach | 12.500–16.600 € | 12.000–16.000 € |
| Photovoltaik mit Wärmepumpe | 12.500–21.800 € | 12.000–21.000 € |
Rechnerisch etwa 11.400 kWh im Jahr, wenn die Module nach Süden zeigen und rund 30 bis 35 Grad geneigt sind. Grundlage ist die Globalstrahlung des Deutschen Wetterdienstes für die Rasterzelle von Polling, Mittel 1991–2020, abzüglich typischer Verluste in Wechselrichter und Leitungen. Ein Ost-West-Dach liefert rund 20 % weniger, Schatten mindert den Ertrag zusätzlich.
Seit dem 25. Februar 2025 gilt für neue Anlagen: Solange kein intelligentes Messsystem mit Steuerungseinrichtung eingebaut und getestet ist, dürfen höchstens 60 Prozent der installierten Leistung ins Netz eingespeist werden. Den Strom, den Sie selbst verbrauchen oder speichern, betrifft diese Grenze nicht. Bei Anlagen mit mehr als 7 kWp ist das intelligente Messsystem ohnehin Pflicht; eingebaut wird es vom Messstellenbetreiber.
Jede Photovoltaikanlage und jeder Batteriespeicher muss innerhalb eines Monats nach der Inbetriebnahme im Marktstammdatenregister der Bundesnetzagentur eingetragen werden. Verantwortlich ist der Betreiber; viele lassen die Eintragung vom Installationsbetrieb erledigen. Die Anmeldung beim Netzbetreiber gehört ebenfalls in ein vollständiges Angebot.
Nein. Für Photovoltaikanlagen bis 30 kWp auf oder in der Nähe von Wohngebäuden fällt keine Mehrwertsteuer an – das gilt auch für den Batteriespeicher und die Montage (Nullsteuersatz, § 12 Abs. 3 UStG, Stand: Oktober 2026). Das gilt in Polling wie überall in Deutschland.
Für rund 10 kWp ohne Speicher rechnen wir in Polling mit 12.400 bis 16.500 €, inklusive Montage, Gerüst, Inbetriebnahme und Anmeldung beim Netzbetreiber, bei 0 % Mehrwertsteuer (Stand: Oktober 2026). Mit Batteriespeicher wird es teurer; die Tabelle auf dieser Seite nennt alle vier Anlagentypen. Ein Umbau des Zählerschranks kann zusätzlich mehrere tausend Euro kosten.
Nein. Steckersolargeräte (Balkonkraftwerke) bis 800 Watt sind nicht Thema dieser Seite: Hier geht es um Photovoltaikanlagen auf dem Dach, die ein Fachbetrieb plant und montiert.
Module auf dem Dach, Wechselrichter im Haus: die klassische Anlage mit 8 bis 10 kWp, ohne Batterie.
Kosten und Details ansehenRund 10 kWp auf dem Dach plus Batterie im Haus: Solarstrom vom Mittag steht auch am Abend zur Verfügung.
Kosten und Details ansehenModule auf Gestellen, nach Süden oder Ost-West aufgeständert: für Bungalow, Anbau, Garage oder Carport mit flachem Dach.
Kosten und Details ansehenSolarstrom vom Dach auch für Heizung und Warmwasser: Anlage meist mit 10 bis 15 kWp, oft mit Speicher geplant.
Kosten und Details ansehenDachform, Ausrichtung, ungefährer Stromverbrauch: Ein paar Klicks genügen. Genau gemessen wird später vor Ort.
Sie bekommen eine E-Mail mit Bestätigungslink. Erst nach Ihrem Klick geht die Anfrage an höchstens drei Solarfachbetriebe aus Ihrer Region.
Die Betriebe sehen sich Ihr Dach an und schicken ein schriftliches Angebot. Legen Sie Leistung, Module, Wechselrichter und Preis nebeneinander – und entscheiden Sie in Ruhe.


PLZ 84570, Landkreis Mühldorf am Inn, Bayern. Die Karte zeigt Polling und die nächstgelegenen Orte – oft sind dort dieselben Betriebe unterwegs.
Kostenlos anfragen, Angebote von bis zu drei Solarfachbetrieben erhalten und in Ruhe entscheiden.
Jetzt Fachbetriebe anfragenErtrag aus DWD-Daten · Anlagen im Ort · bis zu 3 Angebote
In Polling laufen schon 662 kleine Dachanlagen. Für Ihr Dach in Polling holen Sie hier Angebote von Fachbetrieben ein, die auch Tüßling kennen.
Mit Ihrer Zustimmung setzen wir Cookies ein, um zu sehen, wie diese Seiten genutzt werden. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.