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Wer in Obernholz über eine Solaranlage nachdenkt, will zuerst wissen, was das eigene Dach bringt. Unsere Schätzung bei Südausrichtung: rund 990 kWh pro Kilowattpeak und Jahr. Grundlage ist die Globalstrahlung: Im Mittel der Jahre 1991 bis 2020 erreichen Obernholz 1.032 kWh Sonnenenergie pro Quadratmeter und Jahr – weniger als an der Hälfte der deutschen Orte (Median: 1.088 kWh/m²). Für eine Dachanlage reicht das gut, der Ertrag fällt nur etwas niedriger aus als an sonnigeren Standorten. Wann liefert die Anlage am meisten? In Obernholz rechnerisch im Juni, mit rund 1.390 kWh bei 10 kWp. Von November bis Februar kommt dagegen nur ein kleiner Teil zusammen, etwa 12 % der Jahresmenge. Photovoltaik ist in Obernholz verbreitet: Das Marktstammdatenregister führt 90 Anlagen bis 30 kWp auf Gebäuden, 108 je 1.000 Einwohner – deutlich mehr als im Bundesschnitt (55). Seit Anfang 2025 sind in Obernholz 29 Solaranlagen neu in Betrieb gegangen, Steckersolargeräte eingeschlossen. Allein im Jahr 2025 kamen 13 Dachanlagen bis 30 kWp hinzu. Kleine Wohnhäuser prägen den Bestand in Obernholz: 96 % der Gebäude haben höchstens zwei Wohnungen – über dem deutschen Anteil von 82 %.
Fast jedes Dach gehört damit zu einem einzelnen Haushalt oder zwei Parteien. Selbst genutztes Wohneigentum ist in Obernholz weit verbreitet: 75 %, deutlich mehr als in Deutschland insgesamt (44 %). Damit liegt die Entscheidung für eine Solaranlage meist bei denen, die auch die Stromrechnung zahlen. Ein Haus aus den Sechzigern oder ein Neubau? In Obernholz wurden 65 % der Wohngebäude vor 1980 errichtet (Zensus 2022). Je älter das Haus, desto wichtiger ist der Blick auf Leitungen und Zählerplatz, bevor die Module kommen. Auf dem Land wie in Obernholz stehen die Häuser meist frei, mit Abstand zum Nachbarn. Für Solarmodule ist das günstig: große Dachflächen und wenig Schatten von anderen Gebäuden. Kurze Wege zählen: Ein Betrieb aus der Nähe, etwa aus Hankensbüttel, ist bei Rückfragen, Wartung oder einer späteren Erweiterung schneller vor Ort als einer aus der Ferne. Was kostet das in Obernholz? Für rund 10 kWp ohne Speicher berechnen wir 11.600 bis 16.500 €, montiert und angemeldet. Mit Speicher, auf dem Flachdach oder für die Wärmepumpe gelten andere Werte; die Tabelle weiter unten nennt alle.

Rechnerisch rund 990 kWh pro kWp und Jahr, berechnet aus der Globalstrahlung des Deutschen Wetterdienstes für genau diese Stelle. Die Balken zeigen, wie sich der Ertrag einer 10-kWp-Anlage über das Jahr verteilt.
Rechnen Sie selbst: Ihr Dach in Obernholz
Grobe Schätzung, kein Angebot. Annahmen bei Südausrichtung: Ohne Speicher werden höchstens 30 % des Solarstroms selbst genutzt und höchstens 30 % des Verbrauchs gedeckt, mit Speicher höchstens 55 % und 65 %. Strompreis rund 37 Cent je kWh (BDEW, Durchschnitt 2026), Einspeisevergütung 7,70 Cent je kWh (bis 10 kWp, Stand: Oktober 2026). Nicht berücksichtigt: laufende Kosten, Speicherverluste, der niedrigere Satz über 10 kWp und die 60-Prozent-Grenze.
Angebote für diese Größe anfragenSo rechnen wir: Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020), Monat für Monat mal einem Faktor für ca. 30–35° Neigung nach Süden und mal 0,87 für Systemverluste, leicht nach Breitengrad angepasst und mit PVGIS abgeglichen. Ost-West-Dächer liefern rund 80 %, Schatten mindert den Wert – ein rechnerischer Richtwert, keine Ertragsprognose.
Gilt für rund 10 kWp ohne Speicher, montiert und angemeldet, bei 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Speicher, Flachdach und Wärmepumpen-Anlage stehen in der Tabelle darunter.
| Anlagentyp | Richtwert Obernholz | Ausgangswert |
|---|---|---|
| PV-Anlage fürs Einfamilienhaus | 11.600–16.500 € | 12.000–16.000 € |
| PV-Anlage mit Stromspeicher | 15.800–22.000 € | 16.000–22.000 € |
| Photovoltaik auf dem Flachdach | 12.000–16.500 € | 12.000–16.000 € |
| Photovoltaik mit Wärmepumpe | 12.100–21.600 € | 12.000–21.000 € |
Über das Formular auf dieser Seite: Sie beschreiben Dach und Haushalt, bestätigen die Anfrage per E-Mail, und bis zu drei Solarfachbetriebe, die Obernholz bedienen, melden sich. Fragen Sie im Gespräch ruhig nach Anlagen, die der Betrieb schon in Ihrer Gegend gebaut hat.
Erst wenn Sie den Link in unserer Bestätigungs-E-Mail anklicken, geht Ihre Anfrage an unseren Vermittlungspartner Leadwerke. Er gibt sie an höchstens drei passende Solarfachbetriebe weiter, die Sie telefonisch oder per E-Mail kontaktieren. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit widerrufen; Einzelheiten stehen im Impressum und in der Datenschutzerklärung.
Die Globalstrahlung liegt hier im langjährigen Mittel bei 1.032 kWh pro Quadratmeter und Jahr – weniger als an der Hälfte der deutschen Orte (Median: 1.088 kWh/m²). In Deutschland erzeugen Süddächer rechnerisch etwa 900 bis 1.100 kWh pro kWp; für Obernholz kommen wir auf rund 990 kWh. Wichtiger als ein paar Prozent Sonne sind Ausrichtung und Schatten auf Ihrem Dach.
Deutlich weniger als im Sommer: Von November bis Februar kommen rechnerisch nur rund 12 % des Jahresertrags zusammen. Im Dezember erzeugt eine 10-kWp-Anlage hier etwa 190 kWh, im Juni rund 1.390 kWh. Im Winter kommt der meiste Strom deshalb weiter aus dem Netz.
Die KfW finanziert Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher mit dem Förderkredit 270 – bis zu 100 % der Investitionskosten, beantragt über Ihre Bank vor Beginn des Vorhabens. Voraussetzung ist, dass zumindest ein Teil des Stroms ins Netz eingespeist wird. Einige Länder und Kommunen haben eigene Programme, deren Mittel oft schnell ausgeschöpft sind. Prüfen Sie vor der Auftragsvergabe, was aktuell gilt.
Module auf dem Dach, Wechselrichter im Haus: die klassische Anlage mit 8 bis 10 kWp, ohne Batterie.
Kosten und Details ansehenRund 10 kWp auf dem Dach plus Batterie im Haus: Solarstrom vom Mittag steht auch am Abend zur Verfügung.
Kosten und Details ansehenModule auf Gestellen, nach Süden oder Ost-West aufgeständert: für Bungalow, Anbau, Garage oder Carport mit flachem Dach.
Kosten und Details ansehenSolarstrom vom Dach auch für Heizung und Warmwasser: Anlage meist mit 10 bis 15 kWp, oft mit Speicher geplant.
Kosten und Details ansehenDachform, Ausrichtung, ungefährer Stromverbrauch: Ein paar Klicks genügen. Genau gemessen wird später vor Ort.
Sie bekommen eine E-Mail mit Bestätigungslink. Erst nach Ihrem Klick geht die Anfrage an höchstens drei Solarfachbetriebe aus Ihrer Region.
Die Betriebe sehen sich Ihr Dach an und schicken ein schriftliches Angebot. Legen Sie Leistung, Module, Wechselrichter und Preis nebeneinander – und entscheiden Sie in Ruhe.


PLZ 29386, Landkreis Gifhorn, Niedersachsen. Die Karte zeigt Obernholz und die nächstgelegenen Orte – oft sind dort dieselben Betriebe unterwegs.
Kostenlos anfragen, Angebote von bis zu drei Solarfachbetrieben erhalten und in Ruhe entscheiden.
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Was Ihr Dach in Obernholz erzeugen kann, steht unten, gerechnet mit Sonnendaten des Deutschen Wetterdienstes. Die Angebote kommen von Betrieben, die auch in Hankensbüttel montieren.
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