Preisstand:
Photovoltaik in Friedrichroda beginnt mit einer einfachen Rechnung: Jedes Kilowattpeak Modulleistung auf einem Süddach erzeugt hier rechnerisch etwa 990 kWh Strom im Jahr. Ist Friedrichroda sonnig genug für Photovoltaik? Die Rasterdaten des Wetterdienstes sagen: 1.032 kWh Globalstrahlung je m² im Jahresmittel 1991–2020, weniger als an vielen anderen Orten. Für eine Anlage auf einem freien Dach reicht das trotzdem gut. Wann liefert die Anlage am meisten? In Friedrichroda rechnerisch im Juli, mit rund 1.340 kWh bei 10 kWp. Von November bis Februar kommt dagegen nur ein kleiner Teil zusammen, etwa 13 % der Jahresmenge. Ein Blick ins Marktstammdatenregister: In Friedrichroda sind 268 Solaranlagen bis 30 kWp auf Gebäuden eingetragen, 36 je 1.000 Einwohner – eher wenige im Vergleich der Gemeinden (Deutschland: 55 je 1.000 Einwohner). Beispiele in der Nachbarschaft sind hier also seltener. Seit Anfang 2025 sind in Friedrichroda 165 Solaranlagen neu in Betrieb gegangen, Steckersolargeräte eingeschlossen. Allein im Jahr 2025 kamen 24 Dachanlagen bis 30 kWp hinzu. Vier von fünf Wohngebäuden oder mehr: In Friedrichroda haben 80 % der Häuser nur eine oder zwei Wohnungen (Zensus 2022).
Typische Dächer gehören also einer Familie, die selbst entscheidet. Mehr Mieter als Selbstnutzer: In Friedrichroda wohnen in 43 % der Wohnungen die Eigentümer selbst (Zensus 2022). Wer zu ihnen gehört und ein Haus besitzt, kann eine Anlage ohne Umwege anfragen. Vor 1980 errichtet: 70 % der Wohngebäude in Friedrichroda, so der Zensus 2022. Module halten in der Regel 25 bis 30 Jahre – das Dach darunter sollte das auch schaffen. Friedrichroda ist locker bebaut: Typisch ist, dass Einfamilienhäuser mit Garten und kleinere Neubaugebiete nebeneinanderliegen. Ob ein Dach passt, entscheidet sich deshalb Haus für Haus, weil Satteldächer mit freier Süd- oder Ost-West-Seite häufig sind, Gauben und hohe Bäume aber Fläche kosten können. Wer in Friedrichroda anfragt, erreicht Fachbetriebe, die auch zwischen Finsterbergen und Tabarz unterwegs sind. Den zuständigen Netzbetreiber und die Gegebenheiten vor Ort kennen sie meist schon. 12.000 bis 16.000 €: So weit reicht unser berechneter Rahmen für eine 10-kWp-Anlage ohne Speicher in Friedrichroda, bei 0 % Mehrwertsteuer. Liegt ein Angebot deutlich darüber, fragen Sie nach, welche Posten den Unterschied machen.

Rechnerisch rund 990 kWh pro kWp und Jahr, berechnet aus der Globalstrahlung des Deutschen Wetterdienstes für genau diese Stelle. Die Balken zeigen, wie sich der Ertrag einer 10-kWp-Anlage über das Jahr verteilt.
Rechnen Sie selbst: Ihr Dach in Friedrichroda
Grobe Schätzung, kein Angebot. Annahmen bei Südausrichtung: Ohne Speicher werden höchstens 30 % des Solarstroms selbst genutzt und höchstens 30 % des Verbrauchs gedeckt, mit Speicher höchstens 55 % und 65 %. Strompreis rund 37 Cent je kWh (BDEW, Durchschnitt 2026), Einspeisevergütung 7,70 Cent je kWh (bis 10 kWp, Stand: Oktober 2026). Nicht berücksichtigt: laufende Kosten, Speicherverluste, der niedrigere Satz über 10 kWp und die 60-Prozent-Grenze.
Angebote für diese Größe anfragenSo rechnen wir: Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020), Monat für Monat mal einem Faktor für ca. 30–35° Neigung nach Süden und mal 0,87 für Systemverluste, leicht nach Breitengrad angepasst und mit PVGIS abgeglichen. Ost-West-Dächer liefern rund 80 %, Schatten mindert den Wert – ein rechnerischer Richtwert, keine Ertragsprognose.
Gilt für rund 10 kWp ohne Speicher, montiert und angemeldet, bei 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Speicher, Flachdach und Wärmepumpen-Anlage stehen in der Tabelle darunter.
| Anlagentyp | Richtwert Friedrichroda | Ausgangswert |
|---|---|---|
| PV-Anlage fürs Einfamilienhaus | 12.000–16.000 € | 12.000–16.000 € |
| PV-Anlage mit Stromspeicher | 16.000–22.000 € | 16.000–22.000 € |
| Photovoltaik auf dem Flachdach | 11.600–16.500 € | 12.000–16.000 € |
| Photovoltaik mit Wärmepumpe | 12.000–21.000 € | 12.000–21.000 € |
Laut Marktstammdatenregister (Stand 01.10.2026) sind in Friedrichroda 466 Solaranlagen in Betrieb, Steckersolargeräte eingeschlossen. 268 davon sind Anlagen bis 30 kWp auf Gebäuden – 36 je 1.000 Einwohner, eher wenige im Vergleich der Gemeinden (Deutschland: 55 je 1.000 Einwohner).
An einer vollständigen, vergleichbaren Aufstellung: Leistung in kWp, Modul- und Wechselrichtertyp, Gerüst, Montage, Anmeldung beim Netzbetreiber und Eintrag ins Marktstammdatenregister. Prüfen Sie, ob ein Umbau des Zählerschranks enthalten ist. Dann lässt sich der Preis pro kWp fair vergleichen.
Eine Beispielrechnung, gerundet: Eine 10-kWp-Anlage erzeugt hier rechnerisch etwa 9.900 kWh. Deckt ein Vier-Personen-Haushalt (rund 3.800 kWh Verbrauch) ohne Speicher etwa 30 % seines Bedarfs mit Solarstrom, spart er bei rund 37 Cent je kWh gut 400 Euro im Jahr; für den eingespeisten Rest gibt es 7,70 Cent je kWh (Stand: Oktober 2026). Laufende Kosten, Speicherverluste und die 60-Prozent-Grenze sind dabei nicht berücksichtigt.
Die Montage auf einem Einfamilienhaus ist meist überschaubar; länger dauern oft Planung, Material und die Abstimmung mit dem Netzbetreiber. Laut Verbraucherzentrale muss dieser auf die Anfrage zum Netzanschluss einer Anlage bis 30 kWp innerhalb von vier Wochen antworten. Einen verbindlichen Termin nennt der Fachbetrieb im Angebot.
Die KfW finanziert Photovoltaikanlagen und Batteriespeicher mit dem Förderkredit 270 – bis zu 100 % der Investitionskosten, beantragt über Ihre Bank vor Beginn des Vorhabens. Voraussetzung ist, dass zumindest ein Teil des Stroms ins Netz eingespeist wird. Einige Länder und Kommunen haben eigene Programme, deren Mittel oft schnell ausgeschöpft sind. Prüfen Sie vor der Auftragsvergabe, was aktuell gilt.
Erst wenn Sie den Link in unserer Bestätigungs-E-Mail anklicken, geht Ihre Anfrage an unseren Vermittlungspartner Leadwerke. Er gibt sie an höchstens drei passende Solarfachbetriebe weiter, die Sie telefonisch oder per E-Mail kontaktieren. Ihre Einwilligung können Sie jederzeit widerrufen; Einzelheiten stehen im Impressum und in der Datenschutzerklärung.
Module auf dem Dach, Wechselrichter im Haus: die klassische Anlage mit 8 bis 10 kWp, ohne Batterie.
Kosten und Details ansehenRund 10 kWp auf dem Dach plus Batterie im Haus: Solarstrom vom Mittag steht auch am Abend zur Verfügung.
Kosten und Details ansehenModule auf Gestellen, nach Süden oder Ost-West aufgeständert: für Bungalow, Anbau, Garage oder Carport mit flachem Dach.
Kosten und Details ansehenSolarstrom vom Dach auch für Heizung und Warmwasser: Anlage meist mit 10 bis 15 kWp, oft mit Speicher geplant.
Kosten und Details ansehenDachform, Ausrichtung, ungefährer Stromverbrauch: Ein paar Klicks genügen. Genau gemessen wird später vor Ort.
Sie bekommen eine E-Mail mit Bestätigungslink. Erst nach Ihrem Klick geht die Anfrage an höchstens drei Solarfachbetriebe aus Ihrer Region.
Die Betriebe sehen sich Ihr Dach an und schicken ein schriftliches Angebot. Legen Sie Leistung, Module, Wechselrichter und Preis nebeneinander – und entscheiden Sie in Ruhe.


PLZ 99894, Landkreis Gotha, Thüringen. Die Karte zeigt Friedrichroda und die nächstgelegenen Orte – oft sind dort dieselben Betriebe unterwegs.
Kostenlos anfragen, Angebote von bis zu drei Solarfachbetrieben erhalten und in Ruhe entscheiden.
Jetzt Fachbetriebe anfragenSonnendaten für Friedrichroda · kostenlos anfragen · unverbindlich vergleichen
Solaranlage geplant? Beschreiben Sie Ihr Haus in Friedrichroda in wenigen Klicks; bis zu drei Solarfachbetriebe aus der Gegend um Finsterbergen melden sich bei Ihnen.
Mit Ihrer Zustimmung setzen wir Cookies ein, um zu sehen, wie diese Seiten genutzt werden. Mehr dazu in der Datenschutzerklärung.