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Eine typische Anlage fürs Einfamilienhaus hat acht bis zehn Kilowattpeak. Auf einem Süddach in Eisfeld erzeugt sie rechnerisch 8.100 bis 10.200 kWh Strom im Jahr. Für die Rasterzelle von Eisfeld nennt der Deutsche Wetterdienst eine Globalstrahlung von 1.064 kWh je Quadratmeter und Jahr – nah am Median aller Orte auf dieser Website (1.088 kWh/m²). Die Zahl ist ein Mittel aus drei Jahrzehnten; einzelne Jahre weichen nach oben und unten ab. Die Monatsgrafik zeigt es genau: Im Juni sind es bei 10 kWp rund 1.360 kWh, im Dezember 230 kWh. Die Wintermonate November bis Februar tragen zusammen etwa 13 % bei. Wie viele Nachbarn haben schon Module? In Eisfeld sind es 294 kleine Anlagen auf Hausdächern, rechnerisch 40 pro tausend Einwohner. Im Vergleich mit anderen Gemeinden ist das eher wenig. Zubau in Zahlen: 182 neue Solaranlagen jeder Art sind in Eisfeld seit Jahresbeginn 2025 dazugekommen. Insgesamt stehen dort 256 Stromspeicher im Register, gewerbliche eingeschlossen. Kleine Wohnhäuser prägen den Bestand in Eisfeld: 91 % der Gebäude haben höchstens zwei Wohnungen – noch mehr als im Bund, wo es 82 % sind.
Fast jedes Dach gehört damit zu einem einzelnen Haushalt oder zwei Parteien. Selbst genutztes Wohneigentum ist in Eisfeld weit verbreitet: 66 %, weit über dem Bundeswert (44 %). Damit liegt die Entscheidung für eine Solaranlage meist bei denen, die auch die Stromrechnung zahlen. Gut zu wissen vor der Planung: 68 % des Wohngebäudebestands in Eisfeld ist älter als Baujahr 1980. Für die Montage zählt weniger das Alter als der Zustand von Lattung, Ziegeln und Elektrik. Auf dem Land wie in Eisfeld stehen die Häuser meist frei, mit Abstand zum Nachbarn. Für Solarmodule ist das günstig: große Dachflächen und wenig Schatten von anderen Gebäuden. Die Nähe zählt auch nach der Montage: Wartung, ein Wechselrichtertausch nach Jahren oder eine spätere Erweiterung gehen mit einem Betrieb aus der Gegend um Veilsdorf leichter als mit einem weit entfernten. Als Richtwert für Eisfeld nennen wir 11.600 bis 16.500 € für 10 kWp ohne Speicher, inklusive Montage. Ob der Zählerschrank erneuert werden muss, zeigt erst das Angebot – das kann zusätzlich mehrere tausend Euro kosten.

Rechnerisch rund 1.020 kWh pro kWp und Jahr, berechnet aus der Globalstrahlung des Deutschen Wetterdienstes für genau diese Stelle. Die Balken zeigen, wie sich der Ertrag einer 10-kWp-Anlage über das Jahr verteilt.
Rechnen Sie selbst: Ihr Dach in Eisfeld
Grobe Schätzung, kein Angebot. Annahmen bei Südausrichtung: Ohne Speicher werden höchstens 30 % des Solarstroms selbst genutzt und höchstens 30 % des Verbrauchs gedeckt, mit Speicher höchstens 55 % und 65 %. Strompreis rund 37 Cent je kWh (BDEW, Durchschnitt 2026), Einspeisevergütung 7,70 Cent je kWh (bis 10 kWp, Stand: Oktober 2026). Nicht berücksichtigt: laufende Kosten, Speicherverluste, der niedrigere Satz über 10 kWp und die 60-Prozent-Grenze.
Angebote für diese Größe anfragenSo rechnen wir: Globalstrahlung der 1-km-Rasterzelle (Deutscher Wetterdienst, Mittel 1991–2020), Monat für Monat mal einem Faktor für ca. 30–35° Neigung nach Süden und mal 0,87 für Systemverluste, leicht nach Breitengrad angepasst und mit PVGIS abgeglichen. Ost-West-Dächer liefern rund 80 %, Schatten mindert den Wert – ein rechnerischer Richtwert, keine Ertragsprognose.
Gilt für rund 10 kWp ohne Speicher, montiert und angemeldet, bei 0 % MwSt. (Stand: Oktober 2026). Speicher, Flachdach und Wärmepumpen-Anlage stehen in der Tabelle darunter.
| Anlagentyp | Richtwert Eisfeld | Ausgangswert |
|---|---|---|
| PV-Anlage fürs Einfamilienhaus | 11.600–16.500 € | 12.000–16.000 € |
| PV-Anlage mit Stromspeicher | 16.000–22.700 € | 16.000–22.000 € |
| Photovoltaik auf dem Flachdach | 11.900–16.200 € | 12.000–16.000 € |
| Photovoltaik mit Wärmepumpe | 11.600–21.000 € | 12.000–21.000 € |
Rechnerisch etwa 10.200 kWh im Jahr, wenn die Module nach Süden zeigen und rund 30 bis 35 Grad geneigt sind. Grundlage ist die Globalstrahlung des Deutschen Wetterdienstes für die Rasterzelle von Eisfeld, Mittel 1991–2020, abzüglich typischer Verluste in Wechselrichter und Leitungen. Ein Ost-West-Dach liefert rund 20 % weniger, Schatten mindert den Ertrag zusätzlich.
Eine Beispielrechnung, gerundet: Eine 10-kWp-Anlage erzeugt hier rechnerisch etwa 10.200 kWh. Deckt ein Vier-Personen-Haushalt (rund 3.800 kWh Verbrauch) ohne Speicher etwa 30 % seines Bedarfs mit Solarstrom, spart er bei rund 37 Cent je kWh gut 400 Euro im Jahr; für den eingespeisten Rest gibt es 7,70 Cent je kWh (Stand: Oktober 2026). Laufende Kosten, Speicherverluste und die 60-Prozent-Grenze sind dabei nicht berücksichtigt.
Nein. Für Photovoltaikanlagen bis 30 kWp auf oder in der Nähe von Wohngebäuden fällt keine Mehrwertsteuer an – das gilt auch für den Batteriespeicher und die Montage (Nullsteuersatz, § 12 Abs. 3 UStG, Stand: Oktober 2026). Das gilt in Eisfeld wie überall in Deutschland.
Für Anlagen bis 10 kWp, die zwischen dem 1. August und dem 31. Dezember 2026 in Betrieb gehen, beträgt die Einspeisevergütung 7,70 Cent pro Kilowattstunde für den eingespeisten Überschuss; für den Leistungsanteil über 10 kWp sind es 6,66 Cent (Stand: Oktober 2026, Bundesnetzagentur). Der Satz, der bei der Inbetriebnahme gilt, ist gesetzlich für 20 Jahre festgelegt. Für Anlagen, die ab 2027 in Betrieb gehen, soll die feste Vergütung laut Gesetzentwurf der Bundesregierung (Stand: Oktober 2026), noch nicht beschlossen, durch eine befristete Übergangszahlung und die Direktvermarktung abgelöst werden. Lassen Sie sich davon nicht unter Zeitdruck setzen: Für die Wirtschaftlichkeit zählt vor allem, wie viel Solarstrom Sie selbst nutzen.
In Eisfeld sind seit Januar 2025 182 Solaranlagen in Betrieb gegangen, Steckersolargeräte eingeschlossen (Marktstammdatenregister, Stand 01.10.2026). Allein 2025 kamen 43 Dachanlagen bis 30 kWp hinzu; im Mittel haben diese kleinen Dachanlagen 9,7 kWp.
Über das Formular auf dieser Seite: Sie beschreiben Dach und Haushalt, bestätigen die Anfrage per E-Mail, und bis zu drei Solarfachbetriebe, die Eisfeld bedienen, melden sich. Fragen Sie im Gespräch ruhig nach Anlagen, die der Betrieb schon in Ihrer Gegend gebaut hat.
Module auf dem Dach, Wechselrichter im Haus: die klassische Anlage mit 8 bis 10 kWp, ohne Batterie.
Kosten und Details ansehenRund 10 kWp auf dem Dach plus Batterie im Haus: Solarstrom vom Mittag steht auch am Abend zur Verfügung.
Kosten und Details ansehenModule auf Gestellen, nach Süden oder Ost-West aufgeständert: für Bungalow, Anbau, Garage oder Carport mit flachem Dach.
Kosten und Details ansehenSolarstrom vom Dach auch für Heizung und Warmwasser: Anlage meist mit 10 bis 15 kWp, oft mit Speicher geplant.
Kosten und Details ansehenDachform, Ausrichtung, ungefährer Stromverbrauch: Ein paar Klicks genügen. Genau gemessen wird später vor Ort.
Sie bekommen eine E-Mail mit Bestätigungslink. Erst nach Ihrem Klick geht die Anfrage an höchstens drei Solarfachbetriebe aus Ihrer Region.
Die Betriebe sehen sich Ihr Dach an und schicken ein schriftliches Angebot. Legen Sie Leistung, Module, Wechselrichter und Preis nebeneinander – und entscheiden Sie in Ruhe.


PLZ 98673, Landkreis Hildburghausen, Thüringen. Die Karte zeigt Eisfeld und die nächstgelegenen Orte – oft sind dort dieselben Betriebe unterwegs.
Kostenlos anfragen, Angebote von bis zu drei Solarfachbetrieben erhalten und in Ruhe entscheiden.
Jetzt Fachbetriebe anfragenDach beschreiben · Betriebe aus der Region · in Ruhe vergleichen
Ein Süddach in Eisfeld liefert rechnerisch rund 1.020 kWh pro kWp und Jahr. Beschreiben Sie Ihr Dach – Fachbetriebe, die Eisfeld und Veilsdorf bedienen, melden sich mit Angeboten.
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